• Zufälliges Bild


  • Winter

    Blogged by Becca as Impressions — Becca Sat 28 Jan 2006 4:36 pm

    Es ist wieder einmal Winter in der Bundesrepublik und wie das der Winter so an sich hat schneit es auch ab und an mal. Wie jedes Jahr sind wir total überfordert sobald 5 cm Schnee liegen und Deutschland ist im Ausnahmezustand. Niemand weiß wie mit den Schnee- und Eismassen umzugehen ist - am besten unter 2 Kilo Salz ersticken… nur bringt das nichts da bei sinkender Temperatur der verflüssigte Schnee zur fiesen Eisfläche wird. Die Bahnen kommen zu spät oder gar nicht, es gibt Unfälle usw.
    In Ländern wie Österreich und der Schweiz ist das alles kein Problem. Da kommt das Räumfahrzeug und türmt den Schnee ohne Salz und chemische Keule am Rand auf und alles ist wunderbar - kein Chaos, keine Unfälle, kein Ausnahmezustand. Man könnte sich das ja einfach abgucken; da der Mensch jedoch ein Gewohnheitstier ist machen wir einfach weiter wie bisher.

    Wünsch dir was

    Blogged by Becca as Impressions — Becca Sun 22 Jan 2006 8:22 pm

    Wenn man sich zur Zeit die Werbung mal ansieht fällt dem aufmerksamen Teilzeit-Fernseh-Junkie auf, dass in immer mehr Werbespots Kinder (je kleiner deto besser) zu finden sind. Zufall? NEIN!
    Denn Kinder fungieren nicht nur als Sympathieträger in der Werbung (zumindest bei den meisten Frauen) sondern haben auch die unterschwellige Botschaft der Geborgenheit an jedermanns Unterbewusstsein. Also ist der neue Minivan von Opel etwas das Schutz bietet - natürlich auch den Kindern. Viele große Firmen - vorzugsweise Versicherungen - bedienen sich dieses Kniffs. Mal darauf achten in wievielen Prospekten und Broschüren für Versicherungen oder auch Autos (!!!) Kinder und Babys abgebildet sind. Dies signalisiert “Wir geben dir Schutz und Geborgenheit”.
    Eine andere Methode ist auch das Kind im Erwachsenen direkt anzusprechen. Slogans wie “Komm spielen” oder “Tu nicht so erwachsen!” oder auch “Für Jungs die immer schon Männer waren” appellieren an den heimlichen Wunsch vieler Erwachsener nochmal ein sorgenfreies Kinderdasein führen zu dürfen.
    Als krasses Pendant gibt es allerdings auch Werbespots in denen Kinder weniger ein Quell der Freude sind; in so ziemlich jeder Werbung für Schmerz- und besonders Kopfschmerzmittel werden Kinder oft als die grausamen Verursacher der körperlichen Pein hingestellt. So wächst also bereits im Unterbewusstsein vieler Deutscher im gebährfähigen Alter eher der Wunsch selber nochmal Kind zu sein als, und wenn es nur der Demographie zuliebe ist, selber Kinder in die Welt zu setzen.

    Wish you were here

    Blogged by Becca as Uncategorized — Becca Wed 18 Jan 2006 9:50 pm

    Es gibt immer wieder Zeiten in denen man sich ganz weit weg wünscht - weil man nichts mit sich anzufangen weiß, weil man sich nach einer anderen (besseren?) Zeit zurücksehnt oder weil man das Gefühl hat, dass einem alles über den Kopf wächst.
    Und was kann man dagegen tun? Da hilft nämlich weder Sex, Drugs&Rock’nRoll noch kollektives Besaufen - da muss man durch, so sehr es einen ankotzt. Man darf nur nicht den Fehler machen sich in seinem Selbstmitleid zu ertränken - dafür hat man ein Tagebuch, das kann nämlich nicht depressiv werden und sich umbringen und davon laufen kann es genauso wenig (Scheiß-Job). Und wenn man schon mit niemandem drüber reden will/kann dann sollte man den Mist ja irgendwie verarbeiten.
    Das einzige was tröstet ist, dass es irgendwann besser wird und es immer wieder gute Zeiten oder schöne Erlebnisse gibt!

    Sunday bloody Sunday

    Blogged by Becca as Life ... — Becca Sun 15 Jan 2006 11:32 am

    Sonntag - ein Phänomen welches uns regelmäßig etwa einmal in der Woche heimsucht. Woran liegt das? Eine Woche wiederholt sich perodisch - wer hätte das gedacht.
    Und obwohl eigentlich irgendwann eine gewisse Routine entstanden sein sollte kämpft man jeden Sonntag wieder gegen die träge sonntägliche Missstimmung (elende neue deutsche Rechtschreibung) an. Man ist meist erledigt vom abends weggehen, manchmal noch verkatert und überhaupt und sowieso ist sonntags NICHTS los - bei vielen ist es der Tag an dem man zu Oma Kaffee trinken geht, so war es auch immer bei meinen Freundinnen, also saß ich sonntags allein zu Hause. Ist zwar zweifelsohne die bessere Alternative zu Oma besuchen oder in die Kirche rennen (ja auch solche Leute kenne ich!!!), jedoch alles andere als befriedigend. Das Fernsehprogramm lässt mehr als sonst zu wünschen übrig, also bleibt nur die Flucht ins virtuelle Netz. Nichts desto trotz fühlt es sich abends immer so an als hätte man an diesem Tag nichts sinnvolles geleistet und fühlt sich selbst eher sinnlos.

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