Jedem wie es ihm beliebt
Alle suchen nach ihrem Zustand von Glückseeligkeit, nach dem was sie glücklich macht. Exzessiver Alkoholkonsum, Drogenabusus, nächtelanges Programmieren am Computer, unkontrollierte Nahrungsaufnahme oder vielleicht auch radikaler Nahrungsentzug, an Obsession grenzenden Leistungssport … fällt da nicht etwas auf? Dass eigentlich alle diese Wege auf der Suche nach dem Glückszustand eher der Selbstzerstörung zugeschrieben werden können? Empfinden wir mehr “Satisfaktion” (bewusst gewählt; das Wort das sowohl Zufriedenheit als auch Befriedigung bedeutet) wenn wir uns in irgendeiner Weise Schaden zufügen? Es heißt immer, man muss die Tiefen des Lebens durchleben um seine Höhen schätzen zu können. Liefern wir uns selbst bewusst der Destruktion aus um die Höhen schätzen zu lernen? Oder sind wir einfach nur alle verkappte Masochisten die es eben brauchen? Ich schätze es ist von beidem etwas - aber vielleicht sollte sich der eine oder andere überlegen wie weit er es mit der Selbstkasteiung treiben kann bevor es zu viel ist …