Das Parfüm

Im o.g. Buch von Patrick Süßkind wird eine kontroverse Geschichte um das Thema Düfte und menschliche Gerüche gesponnen. Jeder Mensch hat seinen eigenen typischen Duft - nennen wir es mal Eigengeruch. Den kann man ergänzen oder viel mehr überdecken indem man diverse Duftwässerchen zur Hilfe nimmt.
Viele haben sicher schon mal die Erfahrung gemacht eine Person kennen zu lernen und von dem Parfüm ganz hin und weg zu sein, natürlich kann man sich das zunutze machen… allerdings ist es sicher genauso vielen Menschen schon passiert, dass sie jemanden ganz nett fanden, aber irgendwie bei der Umarmung nicht ganz so positiv berührt waren… bewusst oder unbewusst durch die intensive Wahrnehmung des Eigengeruchs der Person. Manchmal ist es dagegen so, dass einem dieser Duft alles andere als unbehaglich oder auch gewöhnungsbedürftig vorkommt - dann stimmt oft die Chemie. Wenn allerdings die Nähe aus irgendwelchen Gründen als unangenehm empfunden wird… dann erklärt Süßkind uns das anhand der unterbewussten Geruchswahrnehmung die über Sympathie und Antipathie entscheidet.
Ist es also nicht ganz so eine gute Idee sich gänzlich zuzunebeln mit künstlichen Gerüchen, da sie dem Gegenüber etwas vorgaukeln? Natürlich will man das manchmal auch… aber manchmal eben gerade nicht. Also hin und wieder… in bestimmten Situationen eher auf Natürlichkeit setzen, schließlich ist manchmal weniger mehr.

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