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  • So this is christmas …

    Blogged by Becca as Life ... — Becca Sun 24 Dec 2006 9:12 pm

    … and what have you done? Another year over, a new one just begun.
    Weihnachten - ist essen, viiieeeel essen, mit der Family alte Disney Filme schauen, Bescherung und pro Person ne Flasche Wein dazu. Dann schwelgt man in Nostalgie wie schön, einfach und harmonisch alles war als man noch klein war und sich über jede Kleinigkeit freuen konnte (und vielleicht tatsächlich geglaubt hat die eigenen Katzen würden auch singen und Klavierspielen wenn man nicht hinschaut; so wie Disney’s Aristocats). Aber eigentlich ist es doch gerade diese Nostalgie die Weihnachten irgendwann wieder schön machen kann. Wenn man mal den ganzen Kommerz streicht und sich erlaubt loszulassen - wenigstens diese 3 Tage - und immerhin so tun kann als wär alles wieder wie früher.
    Und um es nicht zu weit zu treiben kann man letztenendes entgegen aller Vorsätze in der üblichen Besetzung (wenn auch nur 2 davon übrig sind) an Heilig Abend in die RoFa gehen und wieder mal eine miese Weihnachts-CD mit Heim nehmen ^^

    The Simple Things

    Blogged by Becca as Impressions, Life ... — Becca Mon 18 Dec 2006 6:00 pm

    Ich saß in der Bahn und mir gegenüber setzte sich ein Mensch “in den besten Jahren”. Las ein Magazin (keine BILD!) was durchaus einen gewissen Anspruch hat auch wenn die (Berufs-)Kleidung vielleicht etwas anderes hätte erwarten lassen.
    Auf mein Niesen wünschte mir dieser Mensch mit einem freundlichen, nicht aufgesetzten Lächeln Gesundheit, an der nächsten Station sprang er hilfsbereit auf als eine Mutter sich mit ihrem Kinderwagen abmühte, und bot auch an meiner Haltestelle 2 jungen Mädchen Hilfe beim Kinderwagen rangieren an.
    Soviel Freundlichkeit gegenüber fremden Mitmenschen findet man selten auf einem Fleck vereint, aber sie gehört honoriert! Wenn man sich überlegt wieviel angenehmer es doch sein könnte wenn die Leute der älteren Dame helfen die mit den 5 Tragetaschen den Weg versperrt und wenn die verehrten Senioren nicht über alles meckern was die jungen Menschen tun sondern sich erinnern, dass sie auch mal jung waren und es ihnen doch genauso ging!
    Es reicht ein freundliches Lächeln, ein kleiner Handgriff und man kann damit schon jemandem den Tag retten - und so ein freundliches dankbares Lächeln gibt einem dann wieder etwas zurück. Jeder sollte ein kleines bisschen und wenigstens ab und zu so sein wie dieser Mensch in der Malermontur aus der S-Bahn.

    Kolonialisierung - Globalisierung

    Blogged by Becca as Impressions — Becca Wed 13 Dec 2006 7:53 pm

    Bald heisst es wieder “Frohe Weihnachten” oder seit einigen Jahren “Merry X-Mas”, damals mit dem Christkind heute ist es der dicke rotbackige Coca-Cola Santa Claus mit seinen rotnasigen Rentieren. Früher hatten wir Allerheiligen als Feiertag - ein Tag der Besinnung quasi, aber auf einmal wird da immer mehr Halloween gefeiert. Die Gören klingeln an meiner Tür und wollen Süßigkeiten und alle verkleiden sich total bekloppt. Wir haben doch auch Fasching! Einmal im Jahr sollte genug sein! Ich könnte mir vorstellen, dass in den nächsten Jahren Thanksgiving statt Erntedankefest gefeiert wird und der Tag der deutschen Einheit wird womöglich noch vom Independance Day abgelöst - und spätestens dann sollte man sich mal überlegen wo Weltoffenheit aufhört und Verrat des eigenen Nationalbewusstseins beginnt! Das ist keine Globalisierung mehr, das ist schon Kolonialisierung! Also eigentlich ist Gobalisierung ja nur die moderne Bezeichnung für Kolonialisierung. Jeden Mist adaptieren wir in unsere europäische Kultur - die USA hat ja nicht mal wirklich eine! Diese Nation besteht viel zu kurz und ist seit jeher so uneinheitlich, dass sich nie eine wirklich Kultur entwickeln konnte. Aber ist ja alles toll was aus dem Land der unbegrenzten Dummheit - pardon - Möglichkeiten (oder auch Unmöglichkeiten) zu uns rüberschwappt. Ich sage, entweder wird hier die deutsche Kultur mit dem Christkind und Weihnachten gefeiert und wer da nicht dran hält soll auch gänzlich von dem Cola-Claus und seinem Rentier abweichen!

    Upside down

    Blogged by Becca as Impressions — Becca Mon 11 Dec 2006 6:58 pm

    Oder Inside out? Es geht mal wieder auf Weihnachten zu wie alle 12 Monate wieder. Es heißt Weihnachten sei eine Zeit der Besinnung, der Ruhe, aber was genau meinte die Person die mal diesen Spruch geprägt hat? In der Tat, unwillkürlich fange ich jedes Jahr in der Adventszeit an nachzudenken was mir das vergangene Jahr gebracht hat, wie es weitergehen soll, was ich besser machen möchte. Und ich habe oft gemerkt, dass es nicht nur mir so geht, Sentimentalität und Nostalgie machen sich auch gerne breit, man fängt an sich wieder ein wenig mehr um die Freunde kümmern zu wollen - wenigstens einen von 12 Monaten im Jahr, man würde am liebsten zu fast jedem den man mal gekannt hat Kontakt aufnehmen um zu fragen wie es denn geht und wie es dem Menschen so ergangen ist. Falschheit oder rührende Anteilnahme sei mal dahingestellt. Aber aus genau DEM Grund, verkneif ich mir inzwischen zum Jahreswechsel, zu Feier- oder Geburtstagen den Kontakt zu jemandem wieder aufzunehmen mit dem lange Funkstille herrschte, da ich das mittlerweile als ein schlechtes Omen ansehe - außerdem ist es kitschig und für meine Person zumindest mit negativen Konnotationen behaftet. Letztenendes bleibt das natürlich jedem selbst überlassen, aber unter Umständen sollte man zumindest ein Stück weit noch versuchen objektiv zu bleiben und sich zu fragen ob es gut oder sinnvoll ist sich - überhaupt oder gerade jetzt - wieder bei Menschen von früher zu melden.

    Das Leben ist wie …

    Blogged by Becca as Impressions — Becca Wed 6 Dec 2006 4:07 pm

    … nun, dafür gibt es unzählige Metaphern; wie eine Schachtel Pralinen, wie eine Pizza, wie ein Haufen Sch**** …
    So manigfaltig die Möglichkeiten sind, mit denen bereits mehr als genug Leute versucht haben etwas derart komplexes und individuelles ein einziges lächerliches Bild (eine PIZZA! also sorry!) zu komprimieren, so subtil ist die Gegenantwort: Nein! Das Leben ist wie das Leben, nicht mehr und nicht weniger.
    Metaphern werden den Dingen, welche sie beschreiben sollen, ohnehin selten genug gerecht (z.B. Vergleiche von Beziehungen und Essen - zum kotzen sowas), denn je mehr etwas mit Gefühlen und Emotionen verbunden ist, desto unberechenbarer ist es. Derlei Dinge nennt man besser beim Namen statt sie derart missverständlich zu verpacken. Vielleicht stellt sich jemand die Frage “Wenn das Leben wie das Leben ist, wie ist es denn nun???” die Antwort geht bereits aus der Frage hervor. Es ist wie nicht anderes, es ist unvergleichlich! Kein Leben mit dem anderen und das Leben an sich ist mit nichts gleichzusetzen. Das Leben beinhaltet alles was um uns herum ist und in allem um uns herum ist Leben enthalten.

    Blogged by Becca as Life ... — Becca Sun 3 Dec 2006 10:45 pm

    Manchmal verletzt uns der Mensch am meisten, welcher uns am meisten bedeutet, weil er der einzige ist der dazu fähig ist.
    Und was kann man gegen solche negativen Gefühle tun? Irgendwann wirds schwer, so einfach ist das. Es gibt die üblichen Dinge wie darüber reden und zu versuchen einen Konsens zu finden - aber selbst die Tatsache, dass dieser Mensch uns überhaupt nicht verletzen WILL ist auf Dauer nicht tröstlich.

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