Die Wahrheit tut weh
Und das ist nicht einfach ein Spruch, sondern Tatsache. Niemand kann mir erzählen, dass er diese Erfahrung noch nie gemacht hätte. Unser Leben ist nicht statisch, es ist immer Bewegung darin - wir verändern uns und unser Umfeld. Wir geraten in Situationen oder gewisse Zu-/Umstände. Die einen mehr die anderen weniger erfüllend für uns. Irgendwann bemerken wir vielleicht, dass wir mit irgendeiner Situation nicht richtig glücklich sind - allerdings macht uns der Gedanke diesen Zustand zu verlassen nicht glücklicher. Die Frage ist ob es so aussichtslos und schmerzverheissender ist den unglücklichen Zustand zu beenden oder ob man sich besser weiter quält weil man sich an den konstanten unterschwelligen (aber irgendwann größer werdenden) Schmerz gewöhnen kann oder will. Jeder muss selbst wissen wie sehr er oder sie Masochist ist. Wenn man jedoch weiß, dass es nur schlimmer werden kann sollte man sich ebenso vor Augen halten, dass es also auf dem neuen Weg eigentlich nur besser werden kann, wenn es auch erst Mal schmerzhaft ist. Man sollte derartiges auch konsequent durchziehen, denn wenn man einmal angefangen hat - und der Anfang ist immer das Schwierigste - dann kann es nur noch bergauf gehen, man muss nur aus dem ersten Tief herauskommen. Konsequenz ist sicher nicht immer einfach - aber meistens das Beste für sich selbst (und vielleicht auch für andere).