• Zufälliges Bild


  • Betriebsfördernde Maßnahmen

    Blogged by Becca as Life ... — Becca Wed 21 Feb 2007 4:43 pm

    … können Weihnachtsfeiern, ein Betriebsausflug oder ein Quartalsfrühstück sein. Es ist Zeit über andere Dinge als die Arbeit zu reden, jeder hat mal die Chance sich mit denjenigen zu unterhalten die nicht im gleichen Büroraum sitzen und die Stimmung ist gelöster und nicht hektisch wie zur Arbeitszeit.
    Die Belegschaft wächst allerdings auch zusammen, wenn sie sich gegen jemanden verbündet - quasi dazu gezwungen ist. Beispielsweise gegen ein Heer von engstirnigen Theoretikern welche ein Programm zusammenschustern, mit dem man zu Beginn kaum arbeiten kann, die Fehler erst nicht ernstgenommen und schließlich so langsam und mit so praxisfernen Lösungen behoben werden, dass ein Aufschrei nach dem anderen (mit jedem Bugfix und Release) durch die Räume geht. Wenn Besprechung um Besprechung, seitenlange Mails und zeitraubende Schulungen dies alles nicht kompensieren können, samstags Überstunden geschoben werden um die entstandenen Rückstände einigermaßen aufzuarbeiten - dann schließen sich die Mitarbeiter auch zusammen - um sich täglich aufs Neue zu beschweren, jeden Fehler solang immer wieder an die Theroretiker mailen bis er endlich behoben ist.
    Betriebsklima? Hektischer Zusammenhalt, stilles Verständnis, Galgenhumor, geteiltes Leid ist halbes Leid… und abschließende Sätze zu Feierabend wie “Und wieder geht ein schöner, befriedigender, erfolgreicher Arbeitstag zu Ende”.

    Valentinsgezappel

    Blogged by Becca as Impressions — Becca Wed 14 Feb 2007 4:43 pm

    Einen wunderschönen Fleuroptag! (An keinem Tag im Jahr ist der Umsatz der Blumenindustrie so hoch wie am 14. Februar). Den wahren Werdegang des 14. Februar zu erläutern nimmt zuviel Platz ein, die Kurzfassung ist, dass der Tag auf Bischof Valentin von Terni zurückzuführen ist, der nach einer Sage an besagtem Tag heimlich christliche Trauungen durchgeführt hat - und zwar für Paare die der Staat nicht getraut sehen wollte. Irgendwann wurde bei Hofe eingeführt, dass man einander Briefchen übergibt, das wurde immer weiter ausgebaut, bis nach den 1950′ern die Blumen und Pralinenindustrie Werbung gemacht hat um für sich Profit zu schinden - sehr romantisch!
    In Finnland wird der Freundschaftstag gefeiert - Freunde und Bekannte die einem am Herzen liegen erhalten eine kleine Aufmerksamkeit - immerhin etwas zulässiger für meinen Geschmack, aber:
    Sollten es mir mein Partner und auch meine Freunde nicht das ganze Jahr über Wert sein ihnen Aufmerksamkeit und Liebe zu zollen? Auf Knopfdruck an diesem Datum romantisch sein, Stimmung, Blumen, Ausgehen… klasse. Ein Geschenk ist doch um so wertvoller je zwangloser es gegeben wird. Quasi ohne Anlass, völlig unerwartet macht ein Geschenk eigentlich viel mehr Freude als wenn es zu einem Termin erzwungen wird. Und wenn der Partner das ganze Jahr nicht zu Romantik fähig ist wird es der Valentinstag nicht verbessern - Tatsache. Die Geste “ich hab spontan an dich gedacht und wollte dir eine Freude machen” - und sei es “nur” eine Blume die im Nachbarsgarten geklaut wurde - ist doch an sich viel romantischer als eine nach Kalender und auf Bitten hin überteuert gekaufte, halb verwelkte Klischee-Rose…

    Armes Deutschland

    Blogged by Becca as Impressions — Becca Mon 12 Feb 2007 7:22 pm

    Wo man auch hinsieht; Good Old Germany ist dem Untergang geweiht. Wenn ich mir morgens die jungen Leute in der Bahn ansehe… ok, jede Generation will shocken und versucht provokant geschmacklos rumzulaufen. Wenn ich mir aber die Halbsprachigkeit der deutschstämmigen und nicht-deutschstämmigen anhöre… also halb deutsch halb Fäkalsprache… wundert es mich nicht, dass viele Jugendliche ohne Ausbildungsplatz sind und widerrum viele davon unbesetzt bleiben. Wer möchte denn jemandem eine Ausbildung geben, der einem die Word-Rechtschreibkorrektur beim ersten Berichtsheft abtippen zerschießt, weil das Programm nicht mit durchschnittlich 1,7 Fehlern pro Wort zurecht kommt?!
    Traurig auch wenn zu den 10 meistbenutzen Wörtern im aktiven Vokabular nicht nur Alder (der Klassiker) und schwör (allmählich veraltet) zählen, sondern zeitlos Worte wie “Bastard” und nette Redewendungen wie “Friss mein A****loch” gehören.
    In gewissen Bundesländern werden auffällig oft Neugeborene vergraben, in Mülltonnen und Blumenkübeln abgelegt oder Kleinkinder (mit Glück oft auch nur halb) zu Tode gequält. Was soll daraus denn werden?! Oder wieviele Väter, Onkel oder “Ersatzväter” missbrauchen ihre Töchter, Nichten, “Stieftöchter”? Von seelischer Peinigung bis zum sexuellen Missbrauch wenn nicht gar Mord. Was läuft denn hier falsch?
    Aber nicht nur das Proletariat macht Mist, nein, auch wohlbekannte ehemalige Kanzlerkandidaten die noch weniger im Stande sind einen sinnvollen zusammenhängenden Satz herauszubringen (der nicht auf einem Teleprompter vorgeblendet wird) als ein halbtrockener Alkoholabhängiger sind alles andere als lebensfähig, geschweige denn im Stande ein Land politisch zu führen.
    Unser Gesundheitssystem ist marode, das Schulsystem überholt… die Jugend geht wieder zum “No Future”-Trend zurück, die Eltern sind inkompenter denn je… jetzt müssen wir eigentlich nur noch einen Artikulations-Spastiker aus der trockenen-Alkoholiker-Selbsthilfegruppe holen der ohne rot zu werden sagen kann, er könne einen “Präventionskrieg” mit unnötig vielen zivilen Opfern mit gutem Gewissen hinnehmen - und wir müssten dann noch den letzten amerikanischen Feiertag adaptieren den wir noch nicht im amerikanischen Stil hierhergeholt haben (nämlich den 4. Juli) um uns mit dem Land der eingeschränkt Fähigen auf eine Stufe zu stellen.

    It’s my Party …

    Blogged by Becca as Life ... — Becca Sun 4 Feb 2007 1:45 pm

    but noone had to cry ^^
    Und wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her! Nicht nur das Motto im Film “Das Streben nach Glück” - ein toller Film über eine wahre Geschichte die zeigt, dass wenn man einfach weitermacht es irgendwann besser wird - und das ist wirklich so passiert. Die Hochs und Tiefs müssen ja nicht derart extrem sein, “es geht ums Prinzip”.
    Egal wie allein gelassen man sich auch mal fühlen kann - grundlos - irgendwann passiert was und man merkt wieder wie viele für einen da sind und einen lieb haben. Das Beste ist, wenn diese Leute alle an einem Abend an einem großen Tisch sitzen und sich alle super verstehen. Ich schätze das ist fast so als würden Eltern ihre Sprösslinge betrachten und sich denken “ja, da haben wir was richtig gemacht”.
    Ich werd jetzt mal persönlich und sag an dieser Stelle: Danke! Dafür dass ihr alle da wart, da seid und mir deutlich macht, dass ihr das auch weiterhin sein werdet. Ich bin glücklich euch zu haben und deswegen weiß ich, dass es wieder gut wird. (Ich hoff das war jetzt nicht zu kitschig? Naja es ist Sonntag, da geht das glaub ich klar *g* )

    Proudly powered by wordpress 2.6.2 - Theme Back in Black 2 by neuro