Happy Alone

… nicht nur der Titel eines Songs der Kings of Leon sondern derzeit schon fast eine Lebensauffassung. Keine Ahnung ob es normal ist, dass man von Zeit zu Zeit an den Punkt kommt an dem einem die ganze Menschheit einfach nur zuwider ist? Angefangen von einfältigen Dummschwätzern in der Bahn, über Kollegen die es ohne Witz nach dem 10. Mal nicht blicken wie man ein neues Excel-Blatt anlegt oder wenn man hört, sieht und liest was Menschen mit sich oder anderen anstellen. Ein breites Spektrum an Dingen die einen belasten. Ich möcht momentan auch nicht mehr die gute Zuhörerin sein und mir Kindergartengeschwätz von wegen “oh Gott ich bin so aufgeregt er kommt zu meiner Party - was meinst du steckt dahinter?” anhören. Auch Dinge die die Welt nicht braucht wenn eine amerikanische Sekretärin “Fußlifting” betreibt und sich die Füße verkleinern und verschönern lässt. Oberflächlichkeit wo man hinsieht, Naivität und Kleingeistdenken lassen nicht auf sich warten - Leute die meinen aus ihrer Teletubbie-Welt in die Realität stolpern zu müssen sollten nicht heulen wenn sie auf die Schnauze fallen.
Da bleibt dann der Rüchzug in die - zumindest noch vorerst - kleinen 12qm in der elterlichen Wohnung (und fragt mich bloß nicht warum ich so ein Gesicht ziehe - wart ihr noch nicht draußen?) und mit keiner Menschenseele in Kontakt zu treten. Fernsehen f**** ohnehin die Seele, also bleibt die Massenverdummungsmaschine aus und man führe sich ein horizonterweiterndes Buch zu Gemüte - für alle die sowas nur aus der Schule kennen - mit Büchern kann man auch schöne Dinge in Verbindung bringen (Zitat “Ey isch weiss net, Bücher sin voll hässlich, lesen isch au voll hässlich” - danke für diese Bereicherung unseres Spektrums für die Samstag-Abend-Satire im Lieblingspub).
In diesem Sinne: The Number you have dialed is temporarely not available - please try again later (oder auch nicht).

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