Alter wird in unserer Gesellschaft allgemein überbewertet. Geld auch. Macht ebenfalls. Erst Recht die Meinung anderer.
Es ist doch für mich absolut unerheblich, was mein Kommilitone von mir denkt - hauptsache er versucht mich nicht von irgendwas zu überzeugen was er als mein Allheil einschätzt. Wie ich meine Zeit verbringe sollte ich nicht an Erwartungen von Gesellschaft oder Freunden bewerten oder ausrichten. Wenn ich gerade müde bin geh ich - wenn ich keine Lust habe in die USA zu fliegen lass ich’s - man muss so viel gesehen, getan, gemacht, gelesen, … haben - das schafft man ohnehin nie im Leben. Wieso tun wir Dinge die wir nicht tun wollen, hinter denen wir nicht stehen, die vielleicht auch gar nicht als richtig erachtet werden sollten? Geld. Der Mensch hat es erfunden - nun ist es wie eine Sucht - jeder hat es, will es, braucht es, und will immer mehr davon. Ein hoher Preis für ein einheitliches Zahlungsmitteln auf einem “einheitlichen” Markt. Hat man es nicht sieht man alt aus, hat man zuviel davon verdirbt es den Charakter (?) …
Alt sein ist scheiße, altern schrecklich, Altersunterschiede können Barrieren und Hindernisse sein. Man ist zu jung - bis man 18 ist - man ist zu alt über 30, über 40 und auf jeden Fall ab 50 - Tatsache? Nur in unseren Köpfen? Über 30 Studieren gehen - zu alt. Vor 18 Auto fahren - zu jung. Über 25 rumreisen - zu alt. Wer legt das fest? Irgend jemand der angesch*** kommt und etwas verzapft? Oder malt? Oder “kreiert”? Mode, Werbung, Literatur, Musik, Kunst? Einer fängt’s an und der Rest springt auf den Zug auf? Ist der Zug nicht schon abgefahren? Aber für wen - jung, alt - die Kritischen?
Es gibt einen kleinen Pool an Bestandteilen in unserer Gesellschaft der in den Focus gerückt wird, von allen Seiten belleuchtet, von jedem diksutiert und dadurch absolut ungebührlich überbewertet wird.