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  • Ethnozentrismus

    Blogged by Becca as Impressions — Becca Sun 22 Feb 2009 4:03 pm

    Ethnozentrismus ist die Beurteilung anderer Völker und Kulturen vom Standpunkt der eigenen Kultur und der mit ihr verbundenen Wertmaßstäbe aus. Ethnozentrisch ist der “normale” Standpunkt des Alltagsmenschen und andere Kulturen werden als Abweichungen klassifiziert.[...] (www.fremdwort.de)
    Im Kleinen führt er zu Verständnislosigkeit wieso in Afrika mit der rechten Hand gegessen wird und niemals die linke für bestimmte Dinge verwendet wird. Wieso es in bestimmten Ländern eher ungehörig ist fremden Menschen zuzulächeln (in einigen asiatischen Ländern ist das weniger Freundlichkeit, dort tun soetwas eher Prostituierte), auch zu Aussagen wie “lern mal anständig deutsch” - Dinge die einem immer ferner liegen wenn man sich mit der Thematik und den Hintergründen auseinandersetzt, was auch mit längeren Aufenthalten in anderen Ländern kommt und man sich vielleicht auch innerhalb des ach-so-heimischen Europa zeitweilen verloren oder ausgeschlossen fühlt - wie geht es dann erst Menschen die aus anderen Kulturkreisen kommen und die nicht nur eine begrenzte Zeit dort verbringen müssen/wollen?

    Im Großen… Der europäische und US-amerikanische Ethnozentrismus hat die moderne Welt wohl am stärksten geprägt. Angefangen bei Weltkarten auf denen Europa in der Mitte liegt, westlich davon der amerikanische Kontinent, östlich davon Asien. Von dieser Karte ausgehend werden auch die Regionen dieser Welt betitelt - naher Osten, Fernost, westliche Welt… Würde man nun jedoch eine andere Ansicht wählen (Der Insel-Staat Hawai’i hat in den 1990′ern mit einer Weltkarte geworben in welcher Hawaii im Zentrum liegt - östlich davon der amerikanische Kontinent, westlich davon der asische) würden sich diese Betrachtungweisen zwangsläufig verschieben…
    Die sogenannte westliche Welt hat auch fleißig alles was sie für gut erachtet überall hin “exportiert” - Zeitumstellung, Essenskultur (angefangen bei Coca-Cola über Fast-Food bis hin zu Milchprodukte nach Asien), Massentierhaltung mit Mast zur Effizienzsteigerung und wer weiß was noch. Und wieso? Weil viele Leute aus den europäischen und Nordamerkanischen Staaten ihre eigene Kultur für überlegen und besser halten und mit dieser unangebrachten Missionierungswut die “Ökosysteme” der beglückten Länder eher durcheinander bringt als verbessert. Dafür gibt es ja jetzt widerum Hilfsprojekte und Organisationen die den glorreichen Kreuzzug der westlichen Welt mühsam wieder rückgängig zu machen bzw eine bessere Lösung zu finden versuchen - denn der Einfluss besteht nunmal und wird auch bleiben - also muss für die betroffenen Länder ein Kompromiss zwischen damals und heute gefunden werden.
    Nun kommt mir die kontroverse Frage… viele Kulturen sind irgendwann untergegangen (wenn man sie einfach vor sich hin hat existieren lassen - sprich sie nicht von anderen eingenommen wurden). Wie würde das dann mit unserer werten “westlichen Kultur” aussehen? Wird diese dann in 200 oder 300 Jahren von Asien oder Südamerika hochgepäppelt und bekommt deren Werte zugeführt? Man kann diesen Gedanken ja mal weiterführen, was würde im umgekehrten Fall passieren mit dominierende Sprache, Essenskultur- und Produktion, relgiösen und ethnischen Überzeugungen…

    20-something

    Blogged by Becca as Life ... — Becca Mon 16 Feb 2009 10:51 pm

    Pubertät ist wenn die Eltern anfangen schwierig zu werden - und Erwachsen werden ist wenn das Leben anfängt schwierig zu werden. Die Pubertät ist wenn sich ein Mensch mit seinen Eltern auseinandersetzt, mit seiner Sexualität, und (normalerweise) beginnt sich mit dem anderen (oder auch eigenen) Geschlecht auseinander zu setzen. Viele Eindrücke, verzerrt durch unkontrollierte Hormonstöße, losgetretene “Emotionslawinen” denen sich der Jugendliche ausgesetzt sieht, was oft zu Konflikten und Ärger - meist mit den Eltern - führt.
    Die darauffolgende Phase ist eigentlich noch viel komplizierter - für den Menschen selbst. Die Eltern sind jetzt eigentlich fein raus, müssen eventuell moralischen (und finanziellen) Beistand leisten und gut dosiert und wohl gemeint eigene Erfahrungen anbringen um den heranwachsenden Zögling vor dem Schlimmsten zu bewahren. In dieser Phase fängt bei vielen jungen Erwachsenen die Suche nach dem Selbst erst wirklich an. Wo steht man im Leben, was war, was ist, was kommt - und will man das so??? Selbstreflektion und Selbstverwirklichung treten in den Vordergrund, konkurrieren mit Gesellschaftsdruck sich einzuordnen, “den Zug nicht zu verpassen”. Hin und her gerissen zwischen Familiensinn, Fernweh und einem Gefühl von “da ist noch was anderes” muss man zwischen unendlich vielen Möglichkeiten abwägen. Dazu kommen Gefühle. Unleugbar war doch jeder schon verliebt, ist es, möchte jemanden bestimmten bei sich haben, ist vielleicht zwischen dem einen und dem anderen hin- und hergerissen, ist vielleicht in einer Bindung die für immer halten kann und denkt sich “war es das schon? gibt es mehr? gibt es was besseres?” - und dieses Gefühl überfällt wiederum auch einige die schon früher mit arbeiten angefangen haben und sich nun denken “will ich den Rest meines Lebens so weitermachen?” - Dieses unterbewusste Weichenstellen von Karriere, Partnerschaft und eigener Persönlichkeit ist kompliziert, langwierig und miteinander verwoben. Ist man eventuell bereit Abstriche zu machen? Welchen Wert will man welchem bereich seines Lebens zuteilen? Welches dieser Bereiche ist man sich ernsthaft sicher? Will ich mit diesem Beruf weitermachen? Liebe ich diesen Menschen bzw könnte ich mir vorstellen, dass ich bei diesem Menschen bleiben will? Ist mir das Reisen wichtig oder will ich lieber für ein Jahr in einem bestimmten Land gelebt und gearbeitet haben? Was ist vereinbar, was erfordert Prioritätensetzung - in kaum einem Lebensabschnitt sind Entscheidungen so sehr mit Nachwirkungen und Unsicherheit verbunden wie diesem - Leben als 20-something.

    Zeichen oder Zufall

    Blogged by Becca as Impressions — Becca Tue 10 Feb 2009 10:52 am

    Es passieren einem manchmal Dinge bei denen man sich fragt, wieso gerade jetzt? oder, warum mir? Warum kackt die Internetverbindung gerade dann ab wenn ein hinterhergeworfener Kommentar den vorherigen Satz entschärfen würde? Wieso gerade dann wenn man drigend auf eine Mail wartet? Weil es in dem Moment vielleicht sogar besser ist? Weil es einem etwas zeigen oder beweisen soll?
    Man verpasst die Bahn und trifft dafür jemanden wieder den man lange nicht gesehen hat - Zufall oder Fügung? Oder wenn einem nichts passiert weil man etwas später ist… ist man dann vielleicht etwas negativem entgangen? Muss ja nicht gleich ein Autounglück oder ein Flugzeugabsturz sein…
    Wenn man krank wird und etwas verpasst was eigentlich wichtig ist - aus irgendwelchen Gründen - soll sich daraus eine Situation ergeben aus der man neue Erkenntnisse gewinnt? Über sein Umfeld oder auch sich selber?
    Rational lässt sich sowieso nichts erklären, also sollte man Chancen nutzen die sich auftun und sich vor Augen halten, dass alles einen Sinn hat was einem passiert - man erkennt es oft nicht gleich, aber irgendwann.

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