• Zufälliges Bild


  • Pretentious

    Blogged by Becca as Life ..., Nederland — Becca Thu 29 Oct 2009 10:55 pm

    Ausgehen = sehen und gesehen werden? Je nachdem wo  man hingeht stimmt die Gleichung… auf Elektro Partys einer bestimmten Gruppe von Studenten: der Typ der ganz cool eine Zigarette auf der Tanzfläche raucht obwohl es utnersagt ist - und sich ganz offensichtlich ober-geil dabei vorkommt. Auf dem Podest die Mädels die grad mal alt genug sind um Tampons zu benutzen - und deren Kleider kürzer sind als mein Schlaf-Shirt - man(n) soll ja wissen worauf er sich einlässt… die demonstrativen Trinker, die gepushten Dekoltées, aufgesetztes Lächeln, unechte Posen - und das alles… wofür? Meine Vermutung “to get laid”… aber vielleicht denke ich ja nur zu schlecht von den jungen Leuten die mir hier so oft auf gewissen Events begegnen und deretwegen ich froh bin mich um den Eintritt gemogelt zu haben, weil ich nach einer Stunde die Nase so gestrichen voll hatte, das ich ausgenüchtert und enttäuscht nach Hause gefahren bin, mir wünschend dass ich mir in der Bar mit meiner Freundin noch einen geschallert hätte - wär lustiger gewesen.

    Perfektion

    Blogged by Becca as Uncategorized — Becca Thu 29 Oct 2009 10:43 pm

    Für viele ist alles eine Suche - die Suche nach dem perfekten Gefühl, dem perfekten Moment, dem perfekten Zustand. Alles wird darauf ausgerichtet, alles erzwungen, darauf hin gearbeitet. Nichts ist gut genug, nicht nahe genug dran. Und wenn etwas dann mal dicht dran war ist danach nichts mehr ausreichend, es fehlt etwas und im Hinterkopf bleibt der Gedanke, dass es doch besser war… dort, damals…
    Aber das perfekte ist die Verdänglichkeit von Situationen und Momenten, denn je länger er anhalten würde, desto mehr würden wir Makel daran erkennen, uns langweilen und nicht mehr so glücklich sein wie zu Beginn.  Der Hintergrund? Das Leben ist kein Zustand, unsere Persönlichkeiten sind nicht fest -gefestigt vielleicht irgendwann - aber solange wir uns entwickeln tun das auch unsere Bedürfnisse. Sie sind nicht ewig dieselben und egal wie gut ein Zustand ist, eines Tages wachen wir auf und er ist nicht mehr perfekt - und dann müssen wir etwas tun um das zu ändern. Die Kunst ist im Moment zu leben, nicht immer dem gestern nachzutrauern sondern jetzt genießen und sich auf das morgen freuen. Denn was vergangen ist kommt nicht nochmal - vor allem nicht genau so wie es mal war, weil sich nicht nur man selber sondern alles andere um einen herum verändert. Dafür kommt anderes das genauso aber eben anders schön ist.

    ehrlich sein

    Blogged by Becca as Life ... — Becca Fri 2 Oct 2009 8:50 pm

    “Ehrlichkeit” … eine Eigenschaft die viele Menschen als wichtig angeben wenn sie gefragt werden was ihnen beim gegenüber oder in Beziehungen wichtig ist. Aber wieviele von uns können zu sich selber ehrlich sein? Oder andersrum; wieso können wir es nicht? Was hindert uns daran? Gefühle, Vernunft, unser Umfeld? Manchmal wäre es für uns besser uns gewisse Dinge, Gefühle, einzugestehen aber aufgrund von anderen Gefühlen, Ängsten, oder unserem Umfeld können oder wollen wir es nicht. Wir müssen lernen zu verstehen, dass “Die Angst  vor dem verletzt werden mehr weh tut als der Schmerz verletzt worden zu sein”.  Dass wir uns viel mehr schaden, wenn wir nicht auf uns und unser Inneres hören.
    Das kann auch dazu führen, dass wir uns auf einmal in unserem Lebensstil nicht mehr wohl fühlen, uns nichts mehr gefällt und wir nicht wissen wieso. Wegrennen oder sich hineinzwingen sind keine Lösungen - nicht mal ansatzweise. Das einzige was uns von dem Unwohlsein, was uns befallen hat, befreit ist ehrlich zu uns selbst sein.  Auch wenn wir uns vielleicht vor einer komplizierteren Phase, Aufgabe oder was-auch-immer sehen, es wird sich irgendwann als befreiend und richtig herausstellen und ein gewisser Druck und das Unwohlsein wird abfallen.

    Was hindert uns daran anderen gegenüber ehrlich zu sein? Wir fürchten Einbußen - für uns und für andere. Wir haben Angst andere zu verletzen, dass sich jemand von uns abwenden könnte, denn es müssen beide Parteien mit dieser Ehrlichkeit richtig umgehen können. Manchmal scheint es uns unmöglich jemandem die Wahrheit zu sagen, dann müssen wir lernen sie uns selbst einzugestehen und den Grund für das Verschweigen - und selber damit umgehen. Aber auch das selber eingestehen ist schon fast der größte Schritt, weil es für unsere persönliche Entwicklung das Wichtigste ist, da es uns ermöglicht uns mit etwas zu befassen und wieder mit uns selbst zurecht zu kommen.

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