• Zufälliges Bild


  • 11 Minuten (Fortsetzung)

    Blogged by Becca as Impressions — Becca Sun 26 Jul 2009 8:58 pm

    Das andere Thema im Buch von Paulo Coelho ist Sex. Die Protagonistin stellt für sich fest, dass der eigentliche Akt gewöhnlich 11 Minuten dauert. Für diese 11 Minuten tun ihre Freier viel und scheinen viel zu bekommen, nicht nur einen Höhepunkt. Diese 11 Minuten kontrollieren erstaunlich viel in unserer Welt. Manche Menschen fliegen in andere Länder, nur um ein paar mal diese 11 Minuten erkaufen zu können. Andere widerum malträtieren sich um in ein Muster zu passen, welches ihnen möglichst oft die besagten 11 Minuten zu bescheren. Warum? Was ist es was wir uns davon versprechen wenn wir viel Sex haben? Anerkennung, Geborgenheit, Nähe, Bestätigung, Lust, Profilierung, Macht… Für jeden ist es wohl etwas anderes und jeder lebt diese 11 Minuten anders aus, empfindet sie anders, tut anderes um sie zu bekommen. Aber wieviel Wert sollten wir ihnen denn beimessen? Uns wird permanent kommuniziert, dass wir sie haben sollten, müssen, wollen. Dass wir dieses haben und jenes tun müssen dafür. Sowohl offen wie auch unterschwellig, mal subtil, mal raffiniert wird es uns ins Unterbewusstsein und Bewusstsein transportiert. Hier wird der ersehnte Sex als Mittel zu Macht missbraucht. Werden Sehnsüchte geweckt, angefacht und ausgenutzt. Wofür? Für Geld. Wofür braucht man Geld? Nach einer Anreihung von Dingen wie Positionen, Statussymbolen, Einfluss etc führt es zu Macht. Immer wieder. Auch Sex führt darauf hin. In gewisser Weise übt man eine gewisse Macht über den Sexualpartner aus. Manche aktiv, andere passiv, manche lassen sich beherrschen, andere wollen lieber die Oberhand haben. Einige tun es bewusst, andere eher unbewusst - spielerisch oder ernsthaft.
    Man darf sich nicht zu sehr beeinflussen lassen, nicht verlernen auf die innere Stimme zu hören - die Intuition - die einem zu sagen versucht was gut ist und was nicht. Man muss realisieren können wann etwas zu weit geht, man etwas gar nicht um seiner selbst Willen tut… nicht die Beziehung zum eigenen Ich verlieren und die Macht über sich komplett abgeben. Vor allem nicht in irgendeiner Form in Abhängigkeit geraten, gerade wenn es um Sex geht. Missbrauch muss nicht mit Gewalt einhergehen und auch nicht unbedingt vom anderen ausgehen. Wer nicht mehr auf sich selbst hört lässt sich passiv und gewaltlos missbrauchen, macht andere zu seinen “Schuldigen” ohne, dass diese es vielleicht wissen.

    11 Minuten

    Blogged by Becca as Impressions — Becca Sun 26 Jul 2009 8:29 pm

    Paulo Coelhos Buch “11 Minuten” handelt vom Leben einer Prostituierten die sich sehr intensiv mit den Themen Liebe und Sex beschäftigt. Dass Liebe vielleicht dadurch wahre Liebe ist, wenn man bedingungslos liebt, egal ob ein Ende absehbar ist. Wird Liebe eventuell dadurch “makellos”, indem man sie nicht überstrapaziert indem man dem anderen etwas abverlangt. Weil nämlich der andere beginnt sich zu verändern - oder auch man selbst - sobald man zu große Veränderungen verlangt? Man irgendwann nicht mehr die geliebte Person in dem Menschen an seiner Seite erkennen kann?Ist es also womöglich besser, in dem Moment dem eigentlichen Miteinander ein Ende zu setzen wenn das Anfang vom Ende winkt? Weil dadurch wenigstens die Erinnerung unbelastet ist und man sich nie an ein stark belastetes Ende erinnern muss?
    Vielleicht wäre das einfach… aber wo würde das hinführen? Kurzweilige intensive Liebesbeziehungen, niemand nimmt mehr Kompromisse und Risiken auf sich. Keiner ist bereit durch eine Krise zu gehen und Probleme zu bewältigen. Wo hört die Romantik auf und wo fängt - ja was eigentlich??? - an? Es muss nicht Vernunft sein - denn manchmal ist es auch vernünftig beizeiten einen Schlußstrich zu ziehen. Ist es Verantwortung? Aber wem oder was gegenüber? Diese Überlegung lässt sich jetzt mit jedem Wertebegriff unserer Gesellschaft weiterführen, allerdings denke ich, dass Verantwortung der Sache am nächsten kommt. Verantwortung sich selbst gegenüber. Für manche ist es einfacher abzubrechen, weniger schmerzhaft. In diesem Fall gebietet die Verantwortung sich selbst gegenüber wohl eher mit der glücklichen Erinnerungen weiter zu machen. Aber wenn jemand glaubt die wahre Liebe gefunden zu haben, wird dieser Mensch in den meisten Fällen opferbereit sein - aus Verantwortung sich selbst gegenüber. Denn wie hoch ist schon die Wahrscheinlichkeit eine verwandte Seele zu finden - und zu halten?

    Viel und Nichts

    Blogged by Becca as Impressions, On the move — Becca Fri 8 May 2009 3:29 pm

    Zeiten im Leben sind so unterschiedlich. Manchmal sind sie traurig, melancholisch… und man weiß soviel zu sagen, schreiben. Und manchmal sind sie so schön, packend, emotionsgeladen, dass einem die Worte fehlen. Ist es so gut weil man einfach nur treibt, kaum Pflichten hat, viel sieht, lernt, erlebt? Könnte man sein ganzes Leben in diesem haltlosen Zustand verbringen? Oder liegt der Zauber in der Vergänglichkeit, lässt einen dieses Bewusstsein alles mehr genießen? Eigentlich wären alle Eindrücke, Gefühle, Gedanken so zahlreich, dass Seiten damit gefüllt werden könnten - aber kein Satz lässt sich formulieren, Worte können nichts beschreiben.

    Ethnozentrismus

    Blogged by Becca as Impressions — Becca Sun 22 Feb 2009 4:03 pm

    Ethnozentrismus ist die Beurteilung anderer Völker und Kulturen vom Standpunkt der eigenen Kultur und der mit ihr verbundenen Wertmaßstäbe aus. Ethnozentrisch ist der “normale” Standpunkt des Alltagsmenschen und andere Kulturen werden als Abweichungen klassifiziert.[...] (www.fremdwort.de)
    Im Kleinen führt er zu Verständnislosigkeit wieso in Afrika mit der rechten Hand gegessen wird und niemals die linke für bestimmte Dinge verwendet wird. Wieso es in bestimmten Ländern eher ungehörig ist fremden Menschen zuzulächeln (in einigen asiatischen Ländern ist das weniger Freundlichkeit, dort tun soetwas eher Prostituierte), auch zu Aussagen wie “lern mal anständig deutsch” - Dinge die einem immer ferner liegen wenn man sich mit der Thematik und den Hintergründen auseinandersetzt, was auch mit längeren Aufenthalten in anderen Ländern kommt und man sich vielleicht auch innerhalb des ach-so-heimischen Europa zeitweilen verloren oder ausgeschlossen fühlt - wie geht es dann erst Menschen die aus anderen Kulturkreisen kommen und die nicht nur eine begrenzte Zeit dort verbringen müssen/wollen?

    Im Großen… Der europäische und US-amerikanische Ethnozentrismus hat die moderne Welt wohl am stärksten geprägt. Angefangen bei Weltkarten auf denen Europa in der Mitte liegt, westlich davon der amerikanische Kontinent, östlich davon Asien. Von dieser Karte ausgehend werden auch die Regionen dieser Welt betitelt - naher Osten, Fernost, westliche Welt… Würde man nun jedoch eine andere Ansicht wählen (Der Insel-Staat Hawai’i hat in den 1990′ern mit einer Weltkarte geworben in welcher Hawaii im Zentrum liegt - östlich davon der amerikanische Kontinent, westlich davon der asische) würden sich diese Betrachtungweisen zwangsläufig verschieben…
    Die sogenannte westliche Welt hat auch fleißig alles was sie für gut erachtet überall hin “exportiert” - Zeitumstellung, Essenskultur (angefangen bei Coca-Cola über Fast-Food bis hin zu Milchprodukte nach Asien), Massentierhaltung mit Mast zur Effizienzsteigerung und wer weiß was noch. Und wieso? Weil viele Leute aus den europäischen und Nordamerkanischen Staaten ihre eigene Kultur für überlegen und besser halten und mit dieser unangebrachten Missionierungswut die “Ökosysteme” der beglückten Länder eher durcheinander bringt als verbessert. Dafür gibt es ja jetzt widerum Hilfsprojekte und Organisationen die den glorreichen Kreuzzug der westlichen Welt mühsam wieder rückgängig zu machen bzw eine bessere Lösung zu finden versuchen - denn der Einfluss besteht nunmal und wird auch bleiben - also muss für die betroffenen Länder ein Kompromiss zwischen damals und heute gefunden werden.
    Nun kommt mir die kontroverse Frage… viele Kulturen sind irgendwann untergegangen (wenn man sie einfach vor sich hin hat existieren lassen - sprich sie nicht von anderen eingenommen wurden). Wie würde das dann mit unserer werten “westlichen Kultur” aussehen? Wird diese dann in 200 oder 300 Jahren von Asien oder Südamerika hochgepäppelt und bekommt deren Werte zugeführt? Man kann diesen Gedanken ja mal weiterführen, was würde im umgekehrten Fall passieren mit dominierende Sprache, Essenskultur- und Produktion, relgiösen und ethnischen Überzeugungen…

    Zeichen oder Zufall

    Blogged by Becca as Impressions — Becca Tue 10 Feb 2009 10:52 am

    Es passieren einem manchmal Dinge bei denen man sich fragt, wieso gerade jetzt? oder, warum mir? Warum kackt die Internetverbindung gerade dann ab wenn ein hinterhergeworfener Kommentar den vorherigen Satz entschärfen würde? Wieso gerade dann wenn man drigend auf eine Mail wartet? Weil es in dem Moment vielleicht sogar besser ist? Weil es einem etwas zeigen oder beweisen soll?
    Man verpasst die Bahn und trifft dafür jemanden wieder den man lange nicht gesehen hat - Zufall oder Fügung? Oder wenn einem nichts passiert weil man etwas später ist… ist man dann vielleicht etwas negativem entgangen? Muss ja nicht gleich ein Autounglück oder ein Flugzeugabsturz sein…
    Wenn man krank wird und etwas verpasst was eigentlich wichtig ist - aus irgendwelchen Gründen - soll sich daraus eine Situation ergeben aus der man neue Erkenntnisse gewinnt? Über sein Umfeld oder auch sich selber?
    Rational lässt sich sowieso nichts erklären, also sollte man Chancen nutzen die sich auftun und sich vor Augen halten, dass alles einen Sinn hat was einem passiert - man erkennt es oft nicht gleich, aber irgendwann.

    Kompensation

    Blogged by Becca as Impressions — Becca Wed 24 Dec 2008 11:00 pm

    Jeder Mensch vesucht mit seinem Verhalten und wie er sich nach außen gibt ein Bild von sich aufzubauen. Die Motivation ist bei den einen mehr, bei den anderen minder nachvollziehbar.
    Gibt es eine Intention wenn ein Mensch seiner Umwelt immer wieder unter die Nase reibt wie einfach alles für ihn ist - Lernerfolg trotz schwindend geringem Aufwand, Gesundheit, Zufriedenheit, vom Glück geküsst, keine Sorgen wegen Geld, Familie, Zukunft? Keine Frage ich gönne es anderen Menschen - und jetzt das Aber: Ich will nicht jedes Mal erzählt bekommen wie einfach das Leben es manchen Leuten macht mit Finanzen, Gesundheit, familiären Umständen und Faulheit die mit guten Noten belohnt wird wenn ich gerade einen Marathon von jeden zweiten Tag ohne Pause durcharbeiten und Nachts lernen hinter mich zu bringen versuche und nebenbei noch Scherereien mit dem Amt für Ausbildungsförderung und ähnliche Späße austrage. Ist dieses permanente Breittreten eine Form von Arroganz? Versucht dieser Mensch mit persönlichen emotionalen Problemen zurecht zu kommen indem er laut ausspricht was er alles im Leben hat - und fühlt sich eine solche Person besser wenn sie das in Gegenwart anderer tut? Kann man solchen Leuten sagen, dass sie rücksichtslos sind; etwas mehr Feingefühl an den Tag zu legen lernen sollten? Oder einfach weiter lächeln und ignorieren? Vermutlich muss man abwägen was den geringeren Schaden anrichtet, gemessen am Gesamtwert den man dieser zwischenmenschlichen Relation beimisst.

    Allgemein überbewertet

    Blogged by Becca as Impressions — Becca Tue 2 Sep 2008 8:42 pm

    Alter wird in unserer Gesellschaft allgemein überbewertet. Geld auch. Macht ebenfalls. Erst Recht die Meinung anderer.
    Es ist doch für mich absolut unerheblich, was mein Kommilitone von mir denkt - hauptsache er versucht mich nicht von irgendwas zu überzeugen was er als mein Allheil einschätzt. Wie ich meine Zeit verbringe sollte ich nicht an Erwartungen von Gesellschaft oder Freunden bewerten oder ausrichten. Wenn ich gerade müde bin geh ich - wenn ich keine Lust habe in die USA zu fliegen lass ich’s - man muss so viel gesehen, getan, gemacht, gelesen, … haben - das schafft man ohnehin nie im Leben. Wieso tun wir Dinge die wir nicht tun wollen, hinter denen wir nicht stehen, die vielleicht auch gar nicht als richtig erachtet werden sollten? Geld. Der Mensch hat es erfunden - nun ist es wie eine Sucht - jeder hat es, will es, braucht es, und will immer mehr davon. Ein hoher Preis für ein einheitliches Zahlungsmitteln auf einem “einheitlichen” Markt. Hat man es nicht sieht man alt aus, hat man zuviel davon verdirbt es den Charakter (?) …
    Alt sein ist scheiße, altern schrecklich, Altersunterschiede können Barrieren und Hindernisse sein. Man ist zu jung - bis man 18 ist - man ist zu alt über 30, über 40 und auf jeden Fall ab 50 - Tatsache? Nur in unseren Köpfen? Über 30 Studieren gehen - zu alt. Vor 18 Auto fahren - zu jung. Über 25 rumreisen - zu alt. Wer legt das fest? Irgend jemand der angesch*** kommt und etwas verzapft? Oder malt? Oder “kreiert”? Mode, Werbung, Literatur, Musik, Kunst? Einer fängt’s an und der Rest springt auf den Zug auf? Ist der Zug nicht schon abgefahren? Aber für wen - jung, alt - die Kritischen?

    Es gibt einen kleinen Pool an Bestandteilen in unserer Gesellschaft der in den Focus gerückt wird, von allen Seiten belleuchtet, von jedem diksutiert und dadurch absolut ungebührlich überbewertet wird.

    Ironie?

    Blogged by Becca as Impressions, Nederland — Becca Tue 4 Mar 2008 4:57 pm

    So viele Menschen beschäftigen sich in irgendeiner Art und Weise mit Medizin oder Gesundheit - aus mehr oder minder ambitionierten Gründen. Auf diese Weise will man nicht nur die Gesundheit und Lebensqualität der Menschen verbessern sondern auch ihr Leben insgesamt länger und gesünder machen.
    Umso verblüffender ist es dann für den motivierten Studenten wenn man erfährt, dass es eigentlich für das Gesundheitssystem noch schädlicher ist wenn die Leute gesund leben (nicht rauchen, kein Alkoholismus, keine Diabetiker etc) weil nämlich: Dann werden diese gesunden Leute ja NOCH älter als ohnehin schon dank der modernen Medizin und wenn sie dann alt sind entwickeln die chronische Krankheiten wie Arthrose in Gelenken, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und dergleichen und leben aber lang damit… und DAS ist noch teurer als die Behandlung von Rauchern, Diabetikern etc… also ist es scheißegal was man tut - man sollte es für sich selber tun, das Gerede über Sozialstaat, Solidarität und Bürde einer Krankheit bringt der Gesellschaft in Ausnahmefällen etwas (beispielweise HIV) doch davon genug. Das Argument Gemeinschaft hat ohnehin schon vorher nicht gezogen und nun kann es die Leute ja quasi ermuntern oder auch ansticheln… wenn du was für die Gesellscahft tun willst stirb früh, wenn du dich gut fühlen willst und der Gemeinscahft eins auswischen - leb gesund und dadurch lang - und koste im Endeffekt mehr, so! :-P

    Flüchtig

    Blogged by Becca as Impressions — Becca Tue 12 Feb 2008 4:03 pm

    … sind nicht nur Stoffe an die wir uns dunkel aus dem Chemieunterricht erinnern sondern auch Momente, Situationen, Freundschaften, Beziehungen, …
    Man steckt ständig Energie in zwischenmenschliche Beziehungen obwohl man weiß, dass nichts für ewig hält. Heisst das dann, dass es ohnehin sinnlos ist? Oder nur wenn es absehbar ist, dass es in die Brüche geht?
    Auf der anderen Seite bekommt man ja auch etwas zurück aus einer Beziehung oder einer Freundschaft was einem widerum Energie zurück gibt - zumindest wenn es eine gut funktionierende ist. Ein fatales schwarz-weiß (Sinn oder Nicht-Sinn) Denken kann einen viele schöne Erlebnisse und Erfahrungen kosten. Auch wenn man weiß, dass man mit den Hausgenossen keinen Kontakt mehr haben wird wenn alle ausziehen, oder die meisten Freundschaften aus der Studienzeit schwer zu erhalten sind weil jeder aus einer anderen Ecke kommt und jeder ganz wo anders hin will… Das gehört dazu und sollte nicht unter “das war es nicht Wert” abgelegt werden, auch wenn es schade ist wenn eine Freundschaft irgendwann auseinander geht. So erkennt man jedoch, welche Freundschaften mehr Wert sind.

    Das Kieselschwein

    Blogged by Becca as Impressions — Becca Mon 3 Dec 2007 7:07 pm

    Ich habe neulich mal wieder ein altes Kinderbuch in die Hand genommen - “Das Kieselschwein”. Eine Geschichte über ein Kieselschwein, das sich sagt, dass es doch im Leben mehr geben müsse als Kiesel - mehr als Kiesel kennt das arme Schwein nicht. Also macht es sich auf die Suche… durch das Meer, die Wüste, die Steppe, das Gebirge, zum Zirkus und in die Stadt - aber nirgends gehört das Kieselschwein hin “Vielleicht bin ich ja ein armes Schwein?”. Schließlich führt eine Taube das Kieselschwein zu einem Haus, dort klettert das Kieselschwein auf einen Schreibtisch und sitzt auf einmal auf einem Blatt Papier auf dem lauter Kiesel gemalt sind. Darüber steht in großen Lettern “Das Kieselschwein”. So wird dem kleinen Schweinchen erklärt, dass das sein Platz ist wo es hingehört.
    Früher fand ich das Buch toll, mit meinem heutigen Blickwinkel finde ich es entmutigend was das Buch suggeriert… Ist unser Platz etwa da wo wir anfangen? Sprich, werden wir schon dahin geboren wo wir hingehören? Oder ist die Suche nach uns selbst oder einem Sinn vergeblich weil es zu naheliegend ist - quasi um uns herum ist? Aber vielleicht müssen wir auch einfach erst etwas anderes kennenlernen um das was uns ausmacht erst kennen und schätzen zu lernen?

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