Archive for the ‘Life ...’ Category

Motivation

Sunday, June 10th, 2007

Motivation ist wenn man etwas tut, was man schon lang mal tun wollte/sollte, weil jetzt etwas anderes viel wichtiger zu erledigen wäre :-p
Ich hab mal wieder an meiner Gallery gebastelt, neue Picz reingestellt (anguggen!!!) und für den Bodensee-Trip ein Photoalbum angelegt. Und warum? Weil ich eigentlich die Immatrikulationsunterlagen ausfüllen sollte, aber der Käs’ isch alles auf Niederländisch und die Beschreibung immerhin auf Englisch… und da müsst ich ja meine grauen Zellen anstrengen und jaaaaaa … alles Ausflüchte. Aber sobald ich was anderes dringend tun muss werd ich’s machen. Oder nachher… vielleicht ^^

Der Harald geht jetzt rocken!

Wednesday, June 6th, 2007

Und wir gehen mit!!! Immer die Insider nach den Festivals wenn ein paar Menschen innerhalb weniger Tage irgendwie zusammenwachsen, viele schöne Momente teilen, Spaß haben, feiern und sich vielleicht auch ab und zu mal gegenseitig auf den Keks gehen *g*
Einer der Höhepunkte waren die 3 Stunden Ärzte am Sonntag abend, aber auch die Beatsteaks, Mando Diao, Muse, Korn, Paolo Nutini - der italienische Schotte mit der Hammer-Stimmer der angetrunken und bekifft auf der Bühne stand und erst mal 2 Songs an den Mikrophonständer geklammert, vornübergebeugt und breit in die Kamera grinsend gesungen hat, bis man ihm seine Gitarre in die Hand gedrückt hat, der gleich beim ersten Song eine Saite riss. Der neue Song “Funky Cigarette” ließ dann auch keine Zweifel mehr offen wieso der Kleine so gut drauf war.
Zu meiner Schande muss ich ja gestehen, dass ich bei Slayer eingeschlafen bin, nachdem ich den ganzen Tag am rumrennen war, Schlafentzug, Alkohol, kalt war’s auch am Abend… naja genug Ausflüchte, so sehr hat’s mich halt au net interessiert gehabt ;-)
Und nun sitzt man wieder daheim - ohne 20 Leute um sich herum, ohne Dauerparty, ohne 20 Minuten Gewaltmarsch zum Festivalgelände jeden Tag und geiler Musik… und irgendwie wird man ein klein wenig melancholisch - aber: geil war’s!!!

“Der Fisch ist so frisch …

Tuesday, May 15th, 2007

… wie ich geil bin!” Zitat aus der neuen Frosta Werbung - einfach ansehen und setzen lassen.
Was hat das mit Frosta zu tun? Nicht viel. Was steckt dahinter? Sex sells und; man kann sich den Clip merken. Ich hab ihn vor 2 Tagen gesehen und hab gleich meinem ganzen Bekanntenkreis gefragt, ob noch jemand diese Werbung gesehen hat (Natürlich nicht “Sicher, dass du das nicht geträumt hast?” Nein! Ha!). Es kommt nicht darauf an, dass es etwas über das Produkt erzählt (zumindest nicht vordergründig) sondern, dass es haften bleibt. Ich hab die Werbung nicht beachtet während ich mein Abendessen in mich reingefuttert hab… aber “Der Fisch ist so frisch wie ich geil bin” lässt natürlich aufhorchen - oder etwa nicht? Man kann unter dem Link übrigens auch ein Making-of des Clips ansehen und noch ein paar andere. Warum ich das poste? Zum einen weil’s ma witzig-shocking-anders ist und zum anderen ist doch die Entwicklung der Werbeindustrie interessant oder? Immer mehr Sex, unterschwellige Botschaften, “psychologische Kriegsführung” und sonstige Beeinflussung - das Produkt selbst wird in der Werbung quasi zur Nebensache. Werbung unterhält, täuscht und beeinflusst unser Unterbwusstsein - letzlich jedoch mit dem gleichen Ziel wie seit Anbeginn der Menschheit - nein das war übertrieben… naja seit es eben Werbung gibt! [Ahja und wenn Frosta für alle da ist, gilt das auch für Peter wenn er wirklich so geil ist? ^^ ]

On My Own

Sunday, May 13th, 2007

Eine Woche allein Urlaub machen kann schöner sein als man vielleicht denkt. Man sucht sich einen Ort aus der einen interessiert, eine Unterkunft die nur einem selber gefallen muss und fährt dann wann man selber Zeit und Lust hat. Dort kann man sich seine Zeit selber einteilen und die Dinge unternehmen an denen man Spaß hat. Niemand redet einem rein, meckert rum oder ist desinteressiert. Man hat endlich mal wirklich Zeit nachzudenken, sich einfach mal hinzusetzen und ins Leere zu schauen während man den Gedanken freien Lauf lässt und sie vielleicht auch mal auf dem Papier ordnet.
Es kann unglaublich viel bringen - sei es Entspannung, Muse oder ein klarer Kopf - wenn man sich mal ganz allein eine Auszeit nimmt und für niemanden erreichbar ist!

Ach ja, neue Reisetipps - zum Bodensee dieses mal - sind jetzt auch nachzulesen…

Alkohol …

Sunday, May 6th, 2007

ist dein Sanitäter in der Not, dein Fallschirm und dein Rettungsboot. Alkohol ist nicht mehr nur gesellschaftsfähig sonder -pflichtig. Wer nicht trinkt gehört irgendwie nicht dazu, unter den jüngeren speziell ist man gleich out. Unter den etwas “älteren” wird man bemitleidet ob man fahren müsste und dergleichen. Ich entsage dem Gruppenzwang sich permanent und sinnfrei druck-zu-betanken. Ich trinke wenn ich Lust habe soviel ich möchte, wie es der Abend bringt und zwinge mir nicht mindestens 10 Bier rein damit ich endlich etwas merke oder trinke davor einen halben Liter Whiskey-Cola-Gepansche damit ich schneller und billiger betrunken bin. Ich boykottiere dieses neue “Gesellschaftsspiel” namens Komasaufen. Ich habe in den letzten Wochen einige seltsame Blicke und Kommentare geerntet deswegen. Mit ein Grund ist auch eine Entgiftungskur um das Immunsystem zu stärken, also auch die entsprechende Ernährung (fast ausschließlich Obst, Gemüse, Kartoffeln und täglich 3 Liter stilles Wasser und ungesüßten Tee - kein Süßkram, Kaffee, Alkohol, Fleisch ess ich ohnehin nicht, kein Fisch, möglichst nichts tierisches). Ohnehin achtet auch niemand auf seine Gesundheit; kaum jemand denkt daran was er sich bei nahezu täglichem und meist übermäßigem Alkoholkonsum antut - die Schwelle ist schnell überschritten wenn nicht immer einige Tage dazwischen liegen, denn hat die Leber nicht immer etwas Zeit zwischen den Abbauphasen wird der Alkohol schnell zum körperlichen Suchtstoff… lieber nicht ganz so oft, nicht immer so viel - dann ist man bei den entsprechendes Gelegenheiten auch schneller betrunken (man muss es ja nicht ganz sein lassen - aber eben mit einer gewissen Vernunft).

Das Leben

Wednesday, March 14th, 2007

… kann verwirrend sein, vorallem wenn man auf der Suche nach sich selbst ist. Einen “essay” (immer diese Anglizismen) zu diesem Thema und dem was meine Eindrücke zu dieser Lebensphase sind habe ich hier veröffentlicht. Kein Ratgeber à la “Dr. Sommer”, aus dem Alter sind wir sicher alle heraus - eher einer Schilderung was das Leben mit einem macht mit der sich vielleicht auch jemand identifizieren kann.

Happy Alone

Thursday, March 8th, 2007

… nicht nur der Titel eines Songs der Kings of Leon sondern derzeit schon fast eine Lebensauffassung. Keine Ahnung ob es normal ist, dass man von Zeit zu Zeit an den Punkt kommt an dem einem die ganze Menschheit einfach nur zuwider ist? Angefangen von einfältigen Dummschwätzern in der Bahn, über Kollegen die es ohne Witz nach dem 10. Mal nicht blicken wie man ein neues Excel-Blatt anlegt oder wenn man hört, sieht und liest was Menschen mit sich oder anderen anstellen. Ein breites Spektrum an Dingen die einen belasten. Ich möcht momentan auch nicht mehr die gute Zuhörerin sein und mir Kindergartengeschwätz von wegen “oh Gott ich bin so aufgeregt er kommt zu meiner Party - was meinst du steckt dahinter?” anhören. Auch Dinge die die Welt nicht braucht wenn eine amerikanische Sekretärin “Fußlifting” betreibt und sich die Füße verkleinern und verschönern lässt. Oberflächlichkeit wo man hinsieht, Naivität und Kleingeistdenken lassen nicht auf sich warten - Leute die meinen aus ihrer Teletubbie-Welt in die Realität stolpern zu müssen sollten nicht heulen wenn sie auf die Schnauze fallen.
Da bleibt dann der Rüchzug in die - zumindest noch vorerst - kleinen 12qm in der elterlichen Wohnung (und fragt mich bloß nicht warum ich so ein Gesicht ziehe - wart ihr noch nicht draußen?) und mit keiner Menschenseele in Kontakt zu treten. Fernsehen f**** ohnehin die Seele, also bleibt die Massenverdummungsmaschine aus und man führe sich ein horizonterweiterndes Buch zu Gemüte - für alle die sowas nur aus der Schule kennen - mit Büchern kann man auch schöne Dinge in Verbindung bringen (Zitat “Ey isch weiss net, Bücher sin voll hässlich, lesen isch au voll hässlich” - danke für diese Bereicherung unseres Spektrums für die Samstag-Abend-Satire im Lieblingspub).
In diesem Sinne: The Number you have dialed is temporarely not available - please try again later (oder auch nicht).

Betriebsfördernde Maßnahmen

Wednesday, February 21st, 2007

… können Weihnachtsfeiern, ein Betriebsausflug oder ein Quartalsfrühstück sein. Es ist Zeit über andere Dinge als die Arbeit zu reden, jeder hat mal die Chance sich mit denjenigen zu unterhalten die nicht im gleichen Büroraum sitzen und die Stimmung ist gelöster und nicht hektisch wie zur Arbeitszeit.
Die Belegschaft wächst allerdings auch zusammen, wenn sie sich gegen jemanden verbündet - quasi dazu gezwungen ist. Beispielsweise gegen ein Heer von engstirnigen Theoretikern welche ein Programm zusammenschustern, mit dem man zu Beginn kaum arbeiten kann, die Fehler erst nicht ernstgenommen und schließlich so langsam und mit so praxisfernen Lösungen behoben werden, dass ein Aufschrei nach dem anderen (mit jedem Bugfix und Release) durch die Räume geht. Wenn Besprechung um Besprechung, seitenlange Mails und zeitraubende Schulungen dies alles nicht kompensieren können, samstags Überstunden geschoben werden um die entstandenen Rückstände einigermaßen aufzuarbeiten - dann schließen sich die Mitarbeiter auch zusammen - um sich täglich aufs Neue zu beschweren, jeden Fehler solang immer wieder an die Theroretiker mailen bis er endlich behoben ist.
Betriebsklima? Hektischer Zusammenhalt, stilles Verständnis, Galgenhumor, geteiltes Leid ist halbes Leid… und abschließende Sätze zu Feierabend wie “Und wieder geht ein schöner, befriedigender, erfolgreicher Arbeitstag zu Ende”.

It’s my Party …

Sunday, February 4th, 2007

but noone had to cry ^^
Und wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her! Nicht nur das Motto im Film “Das Streben nach Glück” - ein toller Film über eine wahre Geschichte die zeigt, dass wenn man einfach weitermacht es irgendwann besser wird - und das ist wirklich so passiert. Die Hochs und Tiefs müssen ja nicht derart extrem sein, “es geht ums Prinzip”.
Egal wie allein gelassen man sich auch mal fühlen kann - grundlos - irgendwann passiert was und man merkt wieder wie viele für einen da sind und einen lieb haben. Das Beste ist, wenn diese Leute alle an einem Abend an einem großen Tisch sitzen und sich alle super verstehen. Ich schätze das ist fast so als würden Eltern ihre Sprösslinge betrachten und sich denken “ja, da haben wir was richtig gemacht”.
Ich werd jetzt mal persönlich und sag an dieser Stelle: Danke! Dafür dass ihr alle da wart, da seid und mir deutlich macht, dass ihr das auch weiterhin sein werdet. Ich bin glücklich euch zu haben und deswegen weiß ich, dass es wieder gut wird. (Ich hoff das war jetzt nicht zu kitschig? Naja es ist Sonntag, da geht das glaub ich klar *g* )

Die Wahrheit tut weh

Saturday, January 27th, 2007

Und das ist nicht einfach ein Spruch, sondern Tatsache. Niemand kann mir erzählen, dass er diese Erfahrung noch nie gemacht hätte. Unser Leben ist nicht statisch, es ist immer Bewegung darin - wir verändern uns und unser Umfeld. Wir geraten in Situationen oder gewisse Zu-/Umstände. Die einen mehr die anderen weniger erfüllend für uns. Irgendwann bemerken wir vielleicht, dass wir mit irgendeiner Situation nicht richtig glücklich sind - allerdings macht uns der Gedanke diesen Zustand zu verlassen nicht glücklicher. Die Frage ist ob es so aussichtslos und schmerzverheissender ist den unglücklichen Zustand zu beenden oder ob man sich besser weiter quält weil man sich an den konstanten unterschwelligen (aber irgendwann größer werdenden) Schmerz gewöhnen kann oder will. Jeder muss selbst wissen wie sehr er oder sie Masochist ist. Wenn man jedoch weiß, dass es nur schlimmer werden kann sollte man sich ebenso vor Augen halten, dass es also auf dem neuen Weg eigentlich nur besser werden kann, wenn es auch erst Mal schmerzhaft ist. Man sollte derartiges auch konsequent durchziehen, denn wenn man einmal angefangen hat - und der Anfang ist immer das Schwierigste - dann kann es nur noch bergauf gehen, man muss nur aus dem ersten Tief herauskommen. Konsequenz ist sicher nicht immer einfach - aber meistens das Beste für sich selbst (und vielleicht auch für andere).