Archive for the ‘Uncategorized’ Category

a little part

Monday, November 22nd, 2010

If it really is, that we may only live a little part of what is inside us - what is going to happen to the rest of it?
I have been thinking about this a lot recently - without expressing it this distilled. What are the different possible scenarios I CAN imagine - and how many of them might BE ABLE to exist parallel or consecutive? We have always had to choose in life… but a certain point when we finally actually realize that nothing is infinite and our possibilities are limited we eventually start to make real decisions. We kind of notice that our backpack can not be filled with ALL these items but we will need to leave some behind because they won’t fit with the rest. Some combinations might be hindering for us at a certain point while others will come in handy in any case.
I guess by deciding on which little part of our life to live we in fact decide on who we want to be, what we want to become - and maybe also on who we already are. So what about the rest of it? Hopefully we figured out what might not make us happy, lead to a dead-end? Or is it more in a sense of not expressing what is inside us and not being the way we actually are? Hiding our true inner self? In which case we can only try to find someone making us feel safe and welcome - the way we are. And if not? We should try to be as much of ourselves as possible because if we don’t the “what about the rest of us” will follow us.

less is more

Sunday, March 14th, 2010

No matter what it is about; the more often you do it, the more of it you got - the less value and meaning is left to every single of it. If being random you are less careful in the choice ending up having actually less because the quality is just no good, well not as good as it could have been if being more fussy. You might not realizse it for quite a while, but at some point you notice the deficit. Maybe even in more and more of them - dissapointing, right? So if you don’t learn from it and stop meaningless consumption you might find a growing blankness which you’ll try to fill in with more. But, there again is the catch about random, meaningless low-value… try to do and get less- but make sure it is good!

restlessness

Wednesday, March 10th, 2010

“Having ants in the pants” - sounds funny, brings a lot of movement to your life and enriches you in various ways… moreover it might tire you. Always being on the run, semi-annual change of location of living and permanent back and forth movement while searching… but what?
A song I like says that people who have to get away are actually searching for themselves. Probably right, but can’t it sometimes be challenging to find your place in such a huge and dynamic world? All the change we experience every day - inside and outside us, all this movement - everywhere. Rather exceptional to always know who you are and where you belong to. I was told that it’s only oneself who can create one’s home. After various changes in place, “home”, friends and occupations I get an understanding though I still have not internalized this - but I am feeling more and more that it’s true. That even the best place in the world can be wrong for you if you decide it to be wrong and the most inhospitale place can be your home if you only want it to be. It is not only about your personal perception, of course, but sometimes little “features” can help the whole thing a lot - what they are? Figure out yourself what makes you feel home.

und tschüß …

Saturday, January 30th, 2010

Eine Zeit kann noch so schön - oder auch nicht sein… ist das Ende in Sicht will man es einfach fertig haben. Der neue Abschnitt wartet, der alte is gewohnt, bekannt und wird abgesessen.

Schließlich ist es soweit und alles ist wieder neu, unbekannt, muss entdeckt werden - und kostet Kraft. Nur scheinen viele Menschen lieber Kraft für etwas Neues aufzuwenden als die gleiche Energie in etwas Altes zu stecken um dieses am laufen oder interessant genug zu erhalten.

Thinking of change, new… I considered it to be worth trying this whole thing in english - or bilingual. We’ll see during the process ;-)

Perfektion

Thursday, October 29th, 2009

Für viele ist alles eine Suche - die Suche nach dem perfekten Gefühl, dem perfekten Moment, dem perfekten Zustand. Alles wird darauf ausgerichtet, alles erzwungen, darauf hin gearbeitet. Nichts ist gut genug, nicht nahe genug dran. Und wenn etwas dann mal dicht dran war ist danach nichts mehr ausreichend, es fehlt etwas und im Hinterkopf bleibt der Gedanke, dass es doch besser war… dort, damals…
Aber das perfekte ist die Verdänglichkeit von Situationen und Momenten, denn je länger er anhalten würde, desto mehr würden wir Makel daran erkennen, uns langweilen und nicht mehr so glücklich sein wie zu Beginn.  Der Hintergrund? Das Leben ist kein Zustand, unsere Persönlichkeiten sind nicht fest -gefestigt vielleicht irgendwann - aber solange wir uns entwickeln tun das auch unsere Bedürfnisse. Sie sind nicht ewig dieselben und egal wie gut ein Zustand ist, eines Tages wachen wir auf und er ist nicht mehr perfekt - und dann müssen wir etwas tun um das zu ändern. Die Kunst ist im Moment zu leben, nicht immer dem gestern nachzutrauern sondern jetzt genießen und sich auf das morgen freuen. Denn was vergangen ist kommt nicht nochmal - vor allem nicht genau so wie es mal war, weil sich nicht nur man selber sondern alles andere um einen herum verändert. Dafür kommt anderes das genauso aber eben anders schön ist.

Revolutionärer Geist

Sunday, January 11th, 2009

Die Rote Armee Fraktion - RAF - als Dokumentar-Spielfilm im Kino. Ein interessanter Film, der einem die Geschichte etwa so vermittelt, als wären da einige Idealisten gewesen die etwas ändern wollten - die gibt es immer. Aber diese haben etwas unternommen und wurden übermütiger und radikaler, bis sie sich schließlich in etwas hineingesteigert haben, vermutlich weil sie nicht wahrhaben wollten, dass es so nicht funktioniert.

Gehen wir mal zu den Anfängen zurück; wer geht heute noch “auf die Straße” - in den Klischee-Vorstellungen v.a. Punks und Rechte. Aber fragen wir mal anders: WO gehen die Leute auf die Straße oder organisieren sich derartig? Eigentlich viel eher in Ländern in denen es sozial und wirtschaftlich nicht gut läuft - zumindest was Frequenz und Masse angeht. Es scheint, als wäre dort der Idealismus noch größer. Oder liegt es vielleicht eher daran, dass die Leute dort mehr Hoffnung haben - mehr Hoffnung als die Chance, dass es in absehbarer Zeit ernstzunehmende Verbesserungen gibt? Besteht der Zusammenhang darin, dass man sich weniger hilflos fühlt, wenn man aktiv ist?
Oder, was ist dann andersherum der Grund, dass derartiger Aktionismus rückläufig ist in Deutschland? Interesse? Andere Probleme - und was für welche? Luxusprobleme? Ein etwas größerer Egoismus vielleicht… Oder geht es uns nicht “schlecht genug?” Aber in den 60ern und 70ern ging es den leuten ja auch nicht schlecht - hatten Menschen damals dann einfach mehr Interesse, Zeit, Altruismus? Oder liegt es vielleicht an der wirtschaftlichen Lage, dass die Menschen “gerade erst” in die Problematik hingeraten z.B. um den Job kämpfen zu müssen, Rechnungen nicht bezahlen zu können? Oder sind die Menschen einfach nur zu bequem, zu sehr “Stock im A****” ?

Nachruf

Tuesday, July 17th, 2007

Abschied kennt jeder - auf die eine oder andere Weise. Und jeder muss lernen damit umzugehen, denn das gehört zum Leben dazu - der Abschied und das Lernen. Bei manchem Abschied sieht man sich wieder… bei diesem speziellen Abschied liegt es im Auge des Betrachters ob es ein “Wiedersehen” (wenn auch nicht im irdischen Sinne) gibt.
Lieben heisst loslassen… und der Person die Erlösung gönnen - von Schmerzen und einem Leben welches dem Menschen um den man nun weint nicht mehr lebenswert schien.
Aber sie ist nicht weg, sie ist hier - in mir drin (”schenk mir dein Lächeln”)

Bildnis

Monday, March 19th, 2007

Eigentlich ein Satzfragment aus den 10 Geboten, wurde es in einem Buch verwendet welches ich vor Jahren gelesen habe. Dort war der Zusammenhang, dass man sich von Freunden und Partnern kein Bildnis machen soll. Aber wie weit oder eben nicht weit soll das gehen? Sicher ist nicht gemeint, dass man blindlings auf jeden Menschen zugehen soll. Es ist immer gesund zu hinterfragen, zu wissen wie ein Mensch ist und wie er anzugehen ist. Gerade in einer Partnerschaft gehört es natürlich irgendwie dazu den anderen nie gänzlich zu ergründen. Wieso? Zum einen gehört sicherlich ein gewisser Reiz dazu; lernt man einen Menschen kennen ist man ja zunächst bestrebt mehr über ihn zu wissen, am besten alles. Ob man je dahinter steigt ist eine andere Frage. Zum anderen sind die Abgründe der menschlichen Seele tief – bei jedem! Und trotz aller Vertrautheit und jeder rationellen Erhabenheit über Augenwischerei gibt es immer Dinge die besser unausgesprochen, unbemerkt bleiben, über die man einfach nicht nachdenken oder genauer gesagt ihnen keine Bedeutung beimessen sollte wenn man die Beziehung weiterführen möchte. Francois Lelord sagt in seinem Buch „Hectors Reise“, dass Glück oft bedeutet etwas nicht zu wissen… Oft sind diese Dinge gar nicht wichtig, könnten vom anderen falsch verstanden werden, gehören schlichtweg der Vergangenheit an oder waren schon immer zu kategorisieren unter „warum hab ich das eigentlich gemacht?“ – derartiges sollte nicht zwischen den Menschen stehen. Zuviel Wissen kann im Endeffekt genauso das Bild verzerren wie zuwenig Wissen. Aber auch wenn man dem Partner das Zugeständnis von Geheimnissen, Freiheit und Privatsphäre macht sollte man trotz allem nicht einfach Dinge ausblenden die man eben nicht sehen will obwohl sie da sind – unleugbar. Es wichtig zu unterscheiden was eine Tatsache ist, was man als solche haben möchte oder als solche ignorieren will. Sich Dinge schönzureden ist schätzungsweise noch schlimmer als etwas über zu bewerten. Reagiert man über so kann man seine Meinung meist noch mal revidieren, seinen Fehler eingestehen und das ganze lässt sich relativieren. Redet man sich lange Zeit etwas schön kann es sei, dass man falsche Entscheidungen trifft – die einen mehr die anderen weniger schwerwiegend. Es ist natürlich immer eine Gratwanderung zu unterscheiden wie relevant oder irrelevant ein Umstand für eine zwischenmenschliche Beziehung ist und da lässt sich auch nicht eine mit der anderen vergleichen, da es immer andere Menschen sind, jede Situation irgendwie ein wenig anders. Wenn es einem selber an einer gewissen Objektivität mangelt kann man natürlich auch Freunde oder anderen Personen seines Vertrauens zu Rate ziehen die das ganze mit einem gewissen Abstand betrachten. Entscheidungen muss allerdings jeder für sich treffen. Auch die Entscheidung wie detailliert das Bild sein soll welches man sich vom anderen macht.

Und selbst wenn man nun Eigenschaften entdeckt, sich diese im Bild welches man über die Person hat manifestiert haben, welche man nicht schätzt muss das nicht bedeutet, dass dieser Mensch in seiner Gesamtheit schlecht ist. Genauso wie man sich über andere Menschen „ein Bildnis macht“ sollte man dies auch von sich selber tun. Nicht um sich selbst zu kritisieren… denn das tun vermutlich andere schon zur Genüge. Man sollte versuchen sich selbst gegenüber konstruktiv zu sein, auch unter Einbezug anderer Meinungen (insofern sie subjektiv vorgetragen wurden). Selbstverständlich ist es nur natürlich, dass jeder seine „Entwicklungspotentiale“ hat - sprich seine Schwächen. Sowas ist dann kein Henkersurteil sondern man hat ja die Chance gewisse Dinge ein wenig in den Griff zu bekommen – Ungeduld, Aggressionen, Minderwertigkeitsgefühle… und es hilft einem oft auch andere nicht zu hart zu beurteilen, denn schließlich können wir nur deswegen Toleranz gegenüber anderen aufbauen, indem wir unsere eigenen Fehler erkennen und anerkennen und sehen, dass es nicht mit einer Handbewegung erledigt ist sondern nach der Selbsterkenntnis auch Zeit benötigt. Trotz allem sollte niemand je die Fähigkeit verlernen trotz allem die positiven Eigenschaften der Person weiter zu sehen und zu würdigen. Und ebenso sollte man mit sich selbst verfahren, denn wenn von allen Seiten immer nur Hiebe kommen, dann lässt die Motivation schnell nach die eigenen Schwächen etwas zu stärken. Man muss sich selbst Lob zu sprechen und auch anderen gegenüber ein Lob für etwas anbringen können, denn das ist die wirkliche Belohnung – ehrliche Anerkennung! So etwas bedeutet vielen Menschen sehr viel – mehr als, dass man mit ihnen einen Abend lang trinkt oder sonstiges – auch wenn sie es sich nicht anmerken lassen, denn wer trägt sein Herz auf der Zunge wie ein Sprichwort sagt? Es gilt zu unterscheiden ob Menschen sagen was sie denken oder ob sie sagen was sie fühlen. Manchmal hat ein ausgesprochener Gedanke laut eine andere Bedeutung für die Zuhörer als für die aussprechende Person wenn ihr dieser Gedanke durch den Kopf geht. Damit könnten wir jetzt wieder bei Missverständnissen anfangen, so entstehen sie… und wie löst man sie? Man muss über die Dinge reden wenn man sich gekränkt oder ungerecht behandelt fühlt, sonst kann sich leicht etwas hochschaukeln was niemand so beabsichtigt hat – und wenn man dann diese falsch verstandenen Worte auf die Goldwaage legt hat man ein verzerrtes Bildnis von seinem Gegenüber…

Adoleszenz

Wednesday, March 14th, 2007
  • Die Adoleszenz (v. lat: adolescere = heranwachsen) ist das Übergangsstadium in der Entwicklung des Menschen von Kindheit (Pubertät) hin zum vollen Erwachsensein und stellt den Zeitabschnitt dar, während dessen eine Person biologisch ein Erwachsener ist, aber emotional und sozial noch nicht vollends gereift ist.

Das hat Wikipedia zu diesem Wort gefunden… aber eigentlich steckt viel mehr dahinter. Man könnte meinen die Pubertät sei die schwierigste Phase… meine persönliche Meinung ist, dass es die Phase danach ist – wenn man als erwachsen betrachtet wird und es wohl auch sein sollte, aber sich irgendwie nicht mit dem typischen Bild, welches uns unsere Gesellschaft für Erwachsene vorgibt, identifizieren kann.

Man fängt an sich mit sich selbst auseinander zu setzen, mit seinen Beziehungen – zu den Eltern, Verwandten, Freunden, aktuellen und ehemaligen Partnern. Das alles wird anders. Man sucht nicht mehr das gleiche in den Zwischenmenschlichen Beziehungen wie noch vor 5 Jahren. Früher wollte man sich vielleicht cool fühlen, akzeptiert (nun gut das bleibt!), man wollte Party machen und Scheiße bauen. Heute achtet man auf andere Dinge. Freunde sollen verlässlich sein, für einen da, loyal und tolerant. Beziehungen ändern sich, man richtet sein Augenmerk auf andere Dinge, da muss heute nicht mehr das Outfit und die Coolness stimmen, sondern dass der Charakter passt und die Beziehung Zukunft hat. Insgesamt wird man vernünftiger, man schleppt seine zum Scheitern verurteilte Beziehung nicht mehr Ewigkeiten mit sich herum, es geht da auch nicht mehr um Schuldzuweisungen, sondern das Erkennen was genau nicht funktioniert hat um quasi etwas über sich herauszufinden – und für weitere Versuche zu wissen worauf man sich besser gar nicht erst einlassen sollte…

Irgendwie ist diese Lebensphase manchmal so verstörend, verwirrend, kräftezehrend – man ist auf der Suche nach sich selber, sucht nach einem Sinn, schönen Momenten, noch mehr als früher nach Geborgenheit, Menschen die ähnlich denken und empfinden, man will mehr wissen, erleben, erfahren, die Welt sehen … FÜHLEN! Spüren, dass man am Leben ist – man will alles und zwar gleich. Irgendwie geht die Zeit schneller vorbei, aber die Entwicklung geht einem nicht schnell genug. Die Entwicklung zum wahren Selbst – wer bin ich (das ist die elementarste Frage), wo steh ich im Leben (da ist man sich wahrscheinlich mal mehr mal weniger sicher) und wo will ich hin? (Diese Frage ist für manche sicher diejenige, welche am schwierigsten mit Sicherheit zu beantworten ist – wenn man jedoch nicht weiß wer man ist, dann weiß man auch nicht welcher Weg der richtige ist!).
Was ich beispielsweise herausgefunden habe, ist, dass ich mich unvollständig fühle. Ich weiß da fehlt irgendetwas, ich weiß allerdings nicht was es ist. Eine Tätigkeit, eine Sache mit der ich mich beschäftige, eine Person - und falls es das sein sollte in welcher Hinsicht? Vermisse ich eine Freundschaft, suche ich eine ganz bestimmte die mir auf der emotionalen Ebene etwas geben kann was mir meine aktuellen nicht geben? Wobei das fast nicht sein kann, da ich so von grundauf verschiedene Menschen zu meinem Freundes- und Bekanntenkreis zähle, dass ich alle wichtigen Gesprächsthemen und Konversationsebenen abegedeckt habe. Aber allein das Wissen darum, wieso ich nicht 100% glücklich bin ist ein Fortschritt - und irgendwo auf meinem Weg begegne ich der Anwort.

Ein sehr schöner Film über diese Phase des Lebens ist „Garden State“ – Drehbuch, Regie und männliche Hauptrolle: Zach Braff – vielen aus „Scrubs“ bekannt – ist aber eine ganz andere Liga in diesem Indie-Film. Es geht eben um die Adoleszenz, aufwachen, Selbstfindung, das Auseinandersetzen mit der Vergangenheit, den Eltern und dem neuen Weg den man sucht – das Leben als Twenty-Something. Überhaupt nicht Hollywood-Style, keine sinnbefreite Komödie, keine Satire im eigentlichen Sinn und keine kitschige Liebesgeschichte – einfach das Leben! Es passieren Dinge in diesem Film die jedem passieren könnten – andere sind so skurril aber könnten vielleicht doch passieren? Dazu kommt diese wunderschöne Filmmusik – ruhig, nachdenklich, melancholisch – unterstreicht den Film und ist auch für sich einfach wundervoll anzuhören.

Was beim Weg finden wichtig ist, außer zu wissen wer man selber ist, ist was man wirklich will – nicht, was einem irgendjemand einzureden versucht, was für andere gut sein mag, was am meisten Geld bringt. Der Weg dahin muss einen schon reizen! Man muss Ausdauer haben und sich vor Augen führen, dass der Weg das Ziel ist! Das Schlimmste ist wenn man sich mit Anfang 20 zwingen will jetzt, gleich, sofort den einen richtigen Weg zu finden und ihn so schnell wie möglich zurückzulegen – denn was macht man denn wenn das Ziel erreicht hat? Man sucht sich ein neues! Und dann fängt ja die ganze Misere von vorne an. Das Traurige ist, wenn man vor lauter „Dem-Ziel-Hinterher-Jagen“ vergisst zu leben (und vielleicht ist das zumindest eine Teillösung meines “Unvollständigkeits-Problems” - ich muss lernen im hier und jetzt zu leben und nicht alles an mir vorüberziehen lassen in der Hoffnugn schneller über die Zielgerade schießen zu können). Man muss davon loskommen sein Leben genau abzustecken wann was zu passieren hat. Klar sollte man nicht gänzlich planlos losrennen – eine ungefähre Ahnung ist zweifelsohne von Vorteil, was man erreichen will – aber es dauert so lange es dauert. Dürfte jedem schon aufgefallen sein – je genauer und detaillierter man etwas plant, desto mehr macht einem das Leben einen Strich durch die Rechnung und alles kommt ganz anders! Es ist auch völlig normal wenn man immer mal wieder seine Pläne ändert, schließlich muss man sich den Lebensumständen anpassen, es geht nicht nach „Schema F“ und ein Patentrezept gab es nie und wird es nie geben. Wir sind alle Improvisationskünstler in unserem Lebenswerk „Mein Selbst“. Es gibt die verschiedensten Einflüsse die uns bewegen etwas Neues hinzuzufügen, etwas Altes zu überdecken – es ist aber immer da! Was wir aber nie vergessen und verlernen sollten ist Vertrauen. In unsere Familie die uns gerade in dieser aufwühlenden Selbstfindungsphase unterstützt und unsere Freunde die zu einem großen Teil selber noch darin stecken und uns nachfühlen können. Niemand muss da allein durch und jeder sollte so vernünftig sein Hilfe anzunehmen, seine Entscheidungen jedoch nach eigenem Empfinden zu treffen.

Breakdown

Wednesday, November 1st, 2006

Grenzen gibt es überall - in der Politik, der Wirtschaft, im Beruf und überhaupt im Leben. Irgendwann stößt jeder an die eigenen im Leben. Wenn einem der Körper dann eindeutige Signale gibt, dass er eine Pause benötigt, sollte man dies nicht ignorieren besonders nicht über einen längeren Zeitraum. Wer sich in der Arbeit und privat zu viel zumutet und sich selber keine Pause gönnt kann irgendwann nicht mehr. Dann gibt einem der eigene Körper irgendwann ganz vehement und vielleicht auch unerwartet zu verstehen “Bis hierhin und nicht weiter” … und dann geht es auch nicht mehr wirklich weiter - nur mit großer Mühe und unter qualvoller Kraftaufbietung.
Egal wer oder was einem irgendwann sagt “Hier und jetzt ist genug” - es steckt immer etwas dahinter - und man sollte es sich zu Herzen nehmen.