Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Enttäuschungen

Sunday, October 22nd, 2006

Wenn man sich auf etwas oder jemanden freut oder eben auf eine Begegnung hofft da man sich lange nicht gesehen hat und dann verläuft es eher enttäuschend, weil die Person irgendwie anders zu sein scheint, seltsam reagiert oder einen womöglich noch unerwartet loszuwerden versucht, nachdem sie einem noch die eine oder andere Spitze verpasst hat, dann überlegt man sich gut wie sehr man eigentlich auf eine weitere Begegnung aus ist. Sowas muss man lernen wegzustecken; und oft ist es vielleicht einfach ein Wink des Schicksals, damit man merkt es ist entweder nicht die richtige Zeit sich wiederzusehen oder vielleicht ist selbige auch einfach um… manche Freundschaften können ein Leben halten, andere - und leider die meisten - sind über kurz oder lang zum Scheitern verurteilt. C’est la vie.

Reisetipps

Sunday, June 11th, 2006

Hier ist schon mal die übergeordnete Seite zur angekündigten Reise-Vorschläge-Tipps-Gedöhns - Seite…
Wie bereits erwähnt führe ich hier meine persönlichen Eindrücke auf, Dinge die ich unternommen habe und zu denen ich raten kann bzw. von denen ich vielleicht auch stark abrate. Kategorisiert wird das Ganze nach Ländern (abgesehen von Deutschland - zumindest vorerst) und ggf. nach dem Ziel dort.
Da ich süchtig danach bin Bilder zu schießen wird es auch ausgewählte Bilder zu den Orten im Photoblog geben (zumindest hab ich mir das vorgenommen… ) - natürlich mit einem Direktlink.
So nun genug der leeren Versprechungen - mal sehen wie schnell ich hier etwas ausgereiftes veröffentlichen kann ;-)

Sodale… da WP nicht so tut wie ich mir das vorstell sieht das folgendermaßen aus: Dies ist die “ParentPage” von der man direkt auf jeden einzelnen Eintrag zugreifen kann… Die Artikel selber hab ich allerdings als Blog-Einträge unter der Kategorie “On the move” und ab Februar 2002 eingeordnet (irgendwo müssen sie ja hin).
Das mit den Bildern muss jetzt erst mal warten, jetzt werd ich erst mal die geistigen Verbal-Ergüsse sammeln.

Vogelgrippe - BSE - MKS - SARS

Saturday, April 8th, 2006

Seit dem vergangenem Herbst wird es immer schwerer sich dem Thema Vogelgrippe zu entziehen. H5N1 kam von Asien über die arabischen Emirate bis nach Mannheim und nun fangen die Menschen in der Region Stuttgart an ihre Katzen ins Tierheim zu bringen weil mittlerweile auch bei einer Katze der Eiwieß-Partikel mit dem Namen H5N1 gefunden wurde.
Aber ist es nicht ulkig, dass bisher noch kein Virus gefunden wurde? Sondern nur ein Eiweiß-Teil? (Viren bestehen lediglich aus Eiweiß und Genmaterial) Und bisher hat niemand die Frage gestellt ob vielleicht einfach in jedem Vogel-Organismus und in jedem tierischen Organismus diese Eiweiß-Art zu finden ist. Man hat einfach nur verglichen was man so in den verendeten Vögeln (und der Katze) gefunden hat… ob die Tiere tatsächlich deswegen den Tod gefunden haben oder aus einem anderen Grund… wie dem auffällig langen und dauerhaft kalten Winter oder einfach aus Altersschwäche, danach fragt niemand mehr. Fest steht doch, dass schon immer Vögel gestorben sind. Fest steht auch, dass wir in letzten Jahren ständig eine pandemische Seuche hatten. 1999 hatten wir BSE, 2003 hatten wir SARS, ich weiß schon nicht mehr wann uns die Maul-und Klauenseuche heimgesucht hat… auf jeden Fall gibt es jedes Jahr was Neues und jedes Jahr wird auf’s neue die Panik großflächig geschürt und plötzlich ist alles vorbei, keiner redet mehr davon und man hört auch nie wieder etwas.

Anonym

Wednesday, February 22nd, 2006

Heutzutage ist alles anonym. Tagtäglich sehe ich die gleichen Menschen im Bus und in der Bahn, kenne allerdings keinen von ihnen mit Namen; weiß nicht was sie tun, wo sie arbeiten, was sie bewegt - ich spinne mir immer selber irgendwelche Geschichten zusammen.
Das Ganze setzt sich in der Arbeit fort. Je größer der Betrieb, desto größer die Anonymität. Im Prinzip kenne ich viele Kollegen kaum. Wenn man nicht gerade im gleichen Raum sitzt kommt man eigentlich nie ins Gespräch (aber dafür gibt es Teeküchen und Raucherzimmer).
Auch in der Schule gab es einige mit denen ich fast nie gesprochen habe - außer vielleicht “in welchem Raum haben wir denn jetzt Englisch?” Aber selbst solche Fragen stellt man ja eher den Leuten die man besser kennt.
Eigentlich wollen wir es doch gar nicht anders; ein großes Hobby vieler Jugendlicher oder auch Erwachsener ist chatten - kaum etwas könnte anonymer sein. Wie viel die Leute die am anderen Ende der Leitung sitzen von mir mitbekommen hängt davon ab wie viel ich tippe … tolle Sache. Es würde auch sicher nie jemand auf die Idee kommen das Ganze anzuprangern (wieso auch?), da wir uns ja auch ganz wohl in unserer mentalen Abgeschiedenheit fühlen. Meistens wenn Leute nach ihrer ersten Begegnung miteinander gefragt werden antworten sie mit “Was ist denn das für eine(r)?”
Jeder nimmt immer erstmal eine Abwehrhaltung ein und lässt niemanden an sich ran. Ein Stück weit gesund (ich bin da nicht anders), aber ist es nicht irgendwie schade wenn wir den Leuten nicht mal die Möglichkeit geben möchten? Lieben wir unser “Inseldasein” so sehr? 

Impressum

Saturday, February 18th, 2006

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Rebecca Weida

E-Mail: ziggy@bob-net.de

Beziehungen

Saturday, February 18th, 2006

“Drüber weg sein” Wann ist man eigentlich “drüber weg”? Die einen sagen, wenn man einen neuen Partner hat - oder wenn man den anderen nicht mehr vermisst - oder auch wenn man selber sagt es macht einem nichts mehr aus. Wer weiss vllt. definiert das ja jeder anders? Für meine Begriffe braucht man immer Jahre um “drüber weg” zu kommen. Mal ehrlich, wie lange denkt man noch zurück? Ärgert sich vielleicht über bestimmte Dinge die der andere getan hat und regt sich immer noch furchtbar darüber auf was der andere einem getan hat oder unterlassen hat oder sehnt sich vllt. auch nach bestimmten Dingen zurück. Das tut man auch wenn man schon in einer neuen Beziehung ist und seinen neuen Partner liebt. Über jemanden hinweg sein muss schließlich nicht nur bedeuten, dass man den anderen noch liebt oder vermisst oder ähnliches; viel mehr wenn es einen in irgendeiner Weise noch belastet obwohl es vorbei ist, vllt. schon lange. Es muss ja nicht heißen, dass man nicht im Stande ist eine neue Beziehung zu beginnen, nein, das kann im Gegenteil sogar hilfreich sein sobald man “das Schlimmste” überstanden hat und nicht mehr ausschließlich an den Ex-Partner denkt. Man lernt durch die Beziehung wieder neue Dinge, der innere Groll löst sich und ich finde, man lernt oft erst später manche Dinge zu verstehen oder zumindest zu verzeihen. Es gibt natürlich auch Extremsituationen in Beziehungen die es nicht erlauben diese irgendwann positiv zu bewerten (hier kann sich jetzt jeder selber seinen Teil denken), ich schätze über solche Beziehungen kommt man eben nie 100% hinweg - und das kann man dann keinem verübeln. Ich glaube man ist erst dann wirklich im Stande zu sagen, dass man darüber hinweg ist, wenn man fähig ist dem anderen zu begegnen, sich normal mit ihm zu unterhalten wie mit einem alten Bekannten, man sich für ihn freuen kann wenn er etwas erreicht hat und man sich einfach zurückerinnert an eine schöne Zeit, die man aber eben hinter sich gelassen hat - ohne irgendwelche Schuldzuweisungen oder hasserfüllte Bemerkungen für den anderen zu haben. Es ist doch so, dass uns jede Beziehung in irgendeiner Hinsicht prägt. Seien es positive oder negative Erfahrungen, unser Musikgeschmack, unser Horizont der sich erweitert, weil man neue Standpunkte und Ansichten durch den Partner und dessen Freundeskreis kennenlernt. Dinge die man lernt, da ja jeder Mensch andere Dinge weiß und dem anderen davon erzählen kann… Ein wirklicher Schritt für sich selbst ist es wenn man über das was schief gelaufen ist hinwegsehen und ehrlich sagen kann “Danke - du hast mein Leben bereichert”. Muss man dem ehemaligen Partner ja nicht persönlich sagen - aber wenn man in seinen Erinnerungen kramt und jede Negation beseite wischen kann - dann hat man es wirklich verarbeitet.

Schicksal

Saturday, February 18th, 2006

Gedanken und Schicksal

Oft sitze ich in einer Runde von Menschen und fühle mich fremd. Nicht weil ich diese Menschen nicht kenne – teilweise sind es Freunde von mir – aber irgendwie hab ich in diesen Momenten das Gefühl uns trennen Welten. Ich kann nichts mit ihrer Konversation anfangen, ziehe mich innerlich zurück und fühle mich auf einmal als würde ich nicht dazugehören.
Dieses Gefühl ist alles andere als angenehm weil man irgendwie die Verbundenheit sucht die einen sonst mit diesen Leuten verbindet – aber man kann sie nicht finden.
Dann hängt man seinen eigenen melancholischen Gedanken nach und wird immer betrübter bis man es nicht mehr aushält und am liebsten gehen würde. Schlimm ist es dann wenn man keine Möglichkeit hat sich zurückzuziehen und mit sich und den eigenen Gedanken allein zu sein. Wirklich schlimm wird es aber wenn man dann von den taktvollen Anwesenden gefragt wird „was ist denn los?“ entweder weiß man es selbst nicht oder weiß genau, dass es sowieso niemand versteht oder es zu weiteren unangenehmen Fragen kommen wird. Also sagt man, dass man müde sei oder nachdenklich oder betrunken oder sonst eine Standardantwort.
Im Prinzip weiß ich selber nicht wie es zu solchen Situationen kommt. Vielleicht liegt es daran, dass ich zu viel nachdenke und mir auch viel zu viel zu Herzen nehme.
Nachdenken ist auch nicht immer so nützlich oder konstruktiv wie man meinen sollte. Teilweise übertreibt man es nämlich und malt sich jede kleine Eventualität genau aus oder noch schlimmer – wenn man es vielleicht ganz anders gemacht hätte! Deswegen fängt man irgendwann an jede Entscheidung tausende von Malen zu überdenken aus Angst eine (erneute?) Fehlentscheidung zu treffen, deswegen will man dieses Mal auf Nummer sicher gehen. Dann läuft man Gefahr vor lauter Überlegen nicht auf seine Intuition zu hören die einem in kleinen gedankenlosen Momenten die richtige Entscheidung wie eine Eingebung in den Kopf kommen lässt – ein kurzen Aufblitzen dieses Gedanken – aber sobald man anfängt diesen rational zu durchdenken wirkt er sinnlos und wird häufig abgetan weil es vom rationalen Standpunkt aus gesehen wahrscheinlich ist, dass es sich als eine Fehlentscheidung herausstellt. Aber genau dann merkt erst man wenn es zu spät ist, dass dieser intuitive Gedanke eigentlich die richtige Entscheidung gewesen wäre und ärgert sich noch mehr.
Oft kann man sich auch nicht von seinen Gedanken befreien und springt gedanklich von einem Thema zum nächsten und vernetzt alles miteinander – jedes Problem, jede Situation, alles was noch auf einen zukommen wird, alles was jemals gewesen ist. Das sind dann solche Augenblicke in denen man sich fühlt als würde es von allen Seiten auf einen zukommen, einen einengen, den Platz rauben, die Freiheit nehmen, einen nicht mehr atmen lassen und man möchte laut schreien weil man aus irgendeinem unbestimmten Grund das Gefühl hat so wieder Platz um sich zu schaffen und wieder frei atmen zu können. Sicherlich hätte jeder erstmal genug Platz um sich herum, denn die meisten Mitmenschen wären zunächst so geschockt über diesen Gefühlsausbruch, dass sie erst mal einen Schritt zurücktreten würden.
Aber wer tut das schon? Nicht das Zurücktreten – das Schreien! Kaum jemand! Man traut sich nämlich nicht. Aus Rücksicht, aus Scham, aus Angst – Angst davor für verrückt gehalten zu werden oder gemieden zu werden. Meist wird man dann zum Psychiater geschickt der einem Psychopharmaka verschreibt – aber die Probleme bleiben. Man bemerkt sie nur nicht solange man die Sinne-vernebelnden Medikamente nimmt.
Ähnlich verhält es sich mit Alkohol. Die einfachste Lösung wenn man sich deprimiert fühlt ist es sich zu betrinken – aber das macht es nicht besser! Falls man es tatsächlich schafft für den einen Abend, für diesen Rausch zu vergessen was einen quält, dann trifft einen die Erkenntnis spätestens am nächsten Tag mit voller Macht, weil man nach diesem kleinen körperlichen Entzug den man im Schlaf mitmacht nämlich ohnehin etwas down ist – und dann setzt der Gedankenapparat sich wieder in Bewegung und alles bricht wieder über einem zusammen.
Stellt sich die Frage, was denn nun die Lösung ist. Man muss lernen seine eigene Unsicherheit zu überwinden, man muss lernen es heilen zu lassen!
Die Menschen um einen herum verletzten einen nicht aus reiner Willkür und oft ohne es zu bemerken. Manchmal hilft es darüber zu sprechen, mit der Person selbst oder mit Freunden. Und wenn einem ein guter Freund oder eine gute Freundin sagt, was gut an einem ist, dann sollte man das annehmen, denn es kommt von Herzen und ist ernst gemeint! Ich glaube wenn wir lernen uns trösten zu lassen, dann sind wir einen großen Schritt in unserer persönlichen Entwicklung weitergekommen.
Zudem sollte man sich klarmachen, dass alles was einem passiert einen irgendwohin führen soll – nichts geschieht umsonst und schon gar nicht als Strafe sondern eher als Prüfung oder Vorbereitung auf etwas. Deswegen sollten wir uns nicht ewig mit dem „Wieso passiert mir das?“ herumschlagen sondern uns eher fragen „Wohin führt es mich?“. Alles was uns passiert hat einen Sinn, es passiert aus einem bestimmten Grund den man zwar meist erst später erkennt – aber es gibt ihn!
Es gibt eine Geschichte die sehr schön verdeutlicht was ich besonders mit dem letzten Abschnitt sagen möchte.

¡Moin Moin!

Saturday, February 18th, 2006

Hier ein weiteres Produkt meiner Langeweile (neben einem neu geordneten Bücherregal, einer mit Kinokarten beklebten Türe, einer noch-immer-nicht-fertigen-neuen Collage, inzwischen 4 2-Meter-langen Schals und vielen anderen mehr oder minder kreativen Dingen die ich so fabriziert hab wenn ich mal wieder zuviel Zeit hatte und gerade keine Simpsons im Fernsehen kamen).
Und man stelle sich vor es gibt sogar Leute die darauf gewartet haben den Kram hier zu lesen - ja Melli jetzt simma da :-p

Angefangen hat es eigentlich mit dem blog, dann kam eine wiki-basierte Page dazu welche ich mittlerweile komplett hier ins WordPress integriert habe.

Für die eher visuell orientierten Menschen hab ich kürzlich mal ein kleines Photo-Blog angefangen mit selbst geschossenen Bildern

Neben Lesen, blog-basteln, Musik hören, mit Freunden weggehen, Theater-, Kino- und Musicalbesuchen hab ich ein weiteres “Hobby”. Ich schreibe sehr gern Essays oder auch Gedichte über Dinge die mich bewegen. Bisher hab ich noch nie etwas davon rausgerückt - da war mein Blog schon ein ziemlicher Schritt. Für alle die es interessiert und die Freude daran haben veröffentliche ich hier zum ersten Mal ein paar Texte.

Einen Text von meiner Freundin AnNi habe ich hier auch mal draufgestellt

Unsere Gesellschaft …

Thursday, February 16th, 2006

Heute widme ich mich der breiten Masse, ich widme mich den überzeugten BILD-Lesern unter uns, denen die glücklich sind Abend für Abend in der versifften kleinen Kneipe an der Ecke zu sitzen, die kein Buch lesen wenn keine Bilder drin sind und denen es zu verquer und hochgestochen ist über Sinn und Ethik nachzudenken, weil Fußball und Motorsport schließlich erfüllend genug sind.
Es ist doch traurig, dass der bundesdeutsche Durchschnittsintellekt sich auf BILD-Niveau bewegt! Eine Zeitschrift die sich nicht mehr Zeitung nennen darf, da sie die prozentuale Quote an Wahrheitsgehalt nicht erfüllen kann!
Es werden Leute Grundschullehrer die im Bio-Leistungskurs behauptet haben Robben und Delfine seien Fische und die sich womöglich heute noch fragen ob Bäume denn auch Pflanzen sind! Absolute Misanthropen werden Erzieher weil es halt ein “chilliger Job” ist. Es versuchen Menschen in die Führungsriege zu gelangen, die in all den Jahren in der Schule nie fähig waren soziale Kontakte zu knüpfen oder gar zu halten. Leute die an sozialer Intelligenz (Empathie und ein Gefühl für “wie gehe ich mit Menschen um”) entbehren und einen Mangel an Rücksicht und Feingefühl besitzen werden Ärzte. Und ihr erwartetvon mir Vertrauen in System und Gesellschaft? In diese Welt soll ich Kinder setzen und sie der Obhut dieser Menschen überlassen?!
Es ist nicht so, dass diese Menschen schlecht sind - nein! Ich wage nur zu bezweifeln, dass sie den richtigen Beruf gewählt haben und frage mich warum es für so verantwortungsvolle Berufe noch keine Eignungstests in Sachen Sozialkompetenz gibt!

Wish you were here

Wednesday, January 18th, 2006

Es gibt immer wieder Zeiten in denen man sich ganz weit weg wünscht - weil man nichts mit sich anzufangen weiß, weil man sich nach einer anderen (besseren?) Zeit zurücksehnt oder weil man das Gefühl hat, dass einem alles über den Kopf wächst.
Und was kann man dagegen tun? Da hilft nämlich weder Sex, Drugs&Rock’nRoll noch kollektives Besaufen - da muss man durch, so sehr es einen ankotzt. Man darf nur nicht den Fehler machen sich in seinem Selbstmitleid zu ertränken - dafür hat man ein Tagebuch, das kann nämlich nicht depressiv werden und sich umbringen und davon laufen kann es genauso wenig (Scheiß-Job). Und wenn man schon mit niemandem drüber reden will/kann dann sollte man den Mist ja irgendwie verarbeiten.
Das einzige was tröstet ist, dass es irgendwann besser wird und es immer wieder gute Zeiten oder schöne Erlebnisse gibt!